Hi liebe Overcards-Leser,
anbei ein aktueller Artikel von mir, der in der aktuellen Ausgabe des Bluff-Magazins zu finden ist:

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
wir präsentieren das Angebot der Woche:
zweiwöchige Flugreise nach Melbourne,Australien, Unterbringung in einem der besten Hotels der Stadt, ein umfangreiches und abwechslungsreiches Ausflugs- und Animationsprogramm inklusive, dazu noch ein üppiges Taschengeld und als besonderes Highlight die kostenlose Teilnahme am Main Event der Aussie Millions (A$ 10.500 Buy-In). Und das alles zum sensationellen Preis von nur US$ 215 !
Sie zweifeln daran? Sie vermuten irgendwelche dubiosen Reiseveranstalter dahinter?
Weit gefehlt!!
Dies ist das Reisepaket, das jeder im Rahmen eines sogenannten Satellites im Internet gewinnen kann.
Was aber sind Satellites? Wo sind sie verfügbar, welche Vorteile bieten sie und was sind Besonderheiten, die beachtet werden sollten?
Satellites werden entweder im Single Table – oder aber im Multi Table Format ausgespielt. Am Ende wartet auf die glücklichen Sieger ein lukratives Preispaket: die Qualifikation für ein erneutes, höherwertiges Turnier. Der Preispool, sprich die Anzahl der Turnierpakete, berechnet sich nach der Höhe des getätigten Buy-in und der Anzahl der Spieler, die sich online einkaufen. Turniere dieser Art sind zur Regel geworden und oft werden sie im Vorfeld bedeutender Liveturniere wie der WSOP, der EPT oder der Aussie Millions bei Pokeranbietern im Internet - inzwischen immer häufiger aber auch in Casinos vor Ort -angeboten.
Ausschließlich im Internet sind Satellites verfügbar, an deren Ende die Qualifikation für eines der hochdotierten Internetturniere wie zum Beispiel im Rahmen der WCOOP auf Pokerstars oder der FTOPS auf Full Tilt Poker steht.Bei den Satelliteturnieren liegt der Reiz darin, dass sich jeder mit relativ kleinen Beträgen für die teuersten und interessantesten Turniere der Welt qualifizieren kann. Für viele sind diese Satellites die einzige Möglichkeit an bedeutenden und Sagen umwobenen Turnieren teilnehmen zu können. Der direkte Einkauf zu den Events, etwa dem Main Event bei der WSOP, ist ihnen in Relation zu ihrer Bankroll einfach zu hoch oder zu teuer.
Neben der billigen Qualifikation bieten die Satellites für die Pokerspieler noch andere Vorteile. Häufig sind bei den Satelliteturnieren eine feste Anzahl von Turnierpaketen – das bedeutet der Startplatz, die Übernachtung und Flugkosten – garantiert. Besonders kleinere Pokerplattformen schaffen es nicht immer, genügend Spieler zu finden, damit sich die Kosten durch die geleisteten Buy-Ins der Teilnehmer decken. Dadurch ergibt sich ein sogenannter „Overlay“ und der rechnerische Wert des Turniers steigt für die Teilnehmer über den geleisteten Buy-in. Der Overlay bringt den Teilnehmern einen erhöhten Value. Und genau das ist es, was für den gewinnorientierten Pokerspieler ganz oben auf der Prioritätenliste stehen sollte: der Value!Dieser Valuegedanke wird die Teilnahme von Qualifikanten aus Sub-Satellites ausgedehnt, das heißt, er wächst mit jedem Gewinner aus sogenannten Low-Limit-Satellites. Die Qualität dieser Qualifikanten muss nicht zwingen schwächer sein (Sie haben ja schon etwas gewonnen!). Aber oft ist es der Fall, dass sie durch das erhöhte Buy-in im Main-Satellite ihre Komfortzone verlassen, dadurch gehemmt spielen und die nötige Lockerheit verlieren. Misserfolg ist vorprogrammiert.
Für den versierten Pokerspieler liegt der größte Vorteil in der speziellen Taktik, die für ein erfolgreiches langfristiges Abschneiden bei diesen Satellites unbedingt notwendig ist.
Im Vergleich zu herkömmlichen Single- und Multitable Tournaments ist die Preisgeldstruktur wesentlich abgeändert. Wo normal bei Single Table Tournaments eine Staffelung der Preisgelder unter den ersten drei Plätzen üblich ist, wird bei den Single Table Satellites eine Winner-Takes-All Auszahlung angewandt, sprich der Sieger bekommt alles – die Plätze zwei bis zehn gehen leer aus. Dieser Modus erfordert eine wesentlich andere Spielweise, denn Aggressivität ist hier Trumpf und ein langsames Herantasten an die vorderen Plätze nicht gefragt. Die Bubble ist in diesem Fall das Heads Up Duell. Daher lautet die Parole: der Sieg muss her!
Als Zweitplatzierter ist man in diesem Fall der erste Verlierer und geht leer aus.Bei den Multi Table Satellites gibt es zwei Varianten. Den oben erwähnten Winner-Takes-All Qualifier, für den die gleiche Maßgabe gilt wie bei dem Single Table Qualifiern und daneben den Modus, bei dem mehrere Preispackages ausgespielt werden.
Der Satellite wird sofort abgebrochen, wenn etwa 15 Plätze unter den Teilnehmern ausgespielt werden und nur noch diese 15 Spieler im Spiel sind. In diesem Fall ist es egal, ob man den Satellite als Erster oder Fünfzehnter im Chipcount abschließt, der Preis ist der gleiche.
Daher gilt in diesem Fall, dass man sein Spiel an die Gegebenheiten anpassen muss. Als Big Stack kann man sich aus unnötigen Händen heraushalten und Low Risk Poker spielen. In jeden Fall sollte die Konfrontation mit anderen Big Stacks vermieden werden. Schließlich geht es nicht darum alle Chips zu gewinnen, sondern nur einen der benötigten vorderen Plätze zu erreichen. Gegen Shortstacks kann man Druck ausüben. Sie werden schnell zu einer leichten Beute, da Shortstacks häufig auf vorsichtiges Spiel abzielen.
Als Shortstack kann man bei diesem Modus auch mal den Versuch wagen und versuchen sich ins Preisgeld zu folden. Dies ist natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden, aber wenn neben einem selbst noch viele andere „Shorties“ an der Bubble in dem Turnier vertreten sind, dann ist es nicht gefragt hyperaggressiv zu spielen. Man sollte in dieser Situation immer den Chipcount der Gegner im Auge behalten und nur die Aktion suchen, wenn wirklich Not am Mann ist und man unter Druck gerät. Etwa wenn die Konkurrenten viele Blinds stehlen konnten und man Gefahr läuft, hinter diese zurückzufallen.Ich kann mich selbst noch sehr gut an eine Situation erinnern. Ich habe einmal beobachtet, wie jemand mit circa 250 Chips bei Blinds von 2000/4000 noch einen Seat gewinnen konnte. Ein anderer Shortstack mit 3500 Chips kam vor ihm ins Big Blind. Dieser wurde von allen Spielern - bis auf den 250 Chips Shorty - gecallt. Was dann passierte, können Sie sich sicher denken. Alle Spieler checkten bis zum River durch, die bessere Hand hatte die Nase vorn und 250 Chips reichten dem Shorty für sein US$15.000 Package für die WSOP.
Viele Hunde waren in diesem Fall des Hasen Tod wie es so schön im Volksmund heißt.Wie man sieht, kann man besonders bei den Satellites mit Weitsicht, Gespür und Spielverständnis einen erheblichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz erzielen. Besonders wenn denen die unterschiedlichen Konzepte im Vergleich zu herkömmlichen Single –und Multitable Tournaments nicht geläufig sind.
Vielleicht sind Sie ja auf den Geschmack gekommen und versuchen in den nächsten Wochen auch einmal Ihr Glück. Im Moment starten überall die Qualifikationsrunden für die WSOP 2008. Mit ein wenig Glück ergeht es Ihnen dann wie Chris Moneymaker, der sich über einen US$40 Satellite für die WSOP 2003 qualifizierte und am Ende als Sieger US$2.500.000 Preisgeld gewonnen hat.
Wieso sollte dies nicht auch bei Ihnen klappen?
Euer Hans Vogl
Team Full Tilt Germany
Merci, Hans
Ps. Wer noch kein Kunde bei FTP ist, kann sich gerne über den nachfolgenden Link anmelden:
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Veröffentlicht von Göpfi am 12:07 PM, March 13, 2008 | Antwort hinzufügen
Netter Beitrag.
Spiele schon lange und sehr erfolgreich viele Online-Sats und hab mir dadurch quasi meine halbe bankroll aufgebaut.
Sehr lukrative Sache.
Schade, dass es jetzt öffentlich gemacht wurde ;) :P
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Veröffentlicht von Renzi am 03:50 PM, March 13, 2008 | Antwort hinzufügen
guter Artikel!
aber was hat der Boris denn für eine roten Kopf? omg
hält der die Luft an? los Boris atmen!!!!