Gastbeitrag von Stephan Kalhamer

Poker als Mikrokosmos der Geschäftswelt

Eine Chance spielerisch Verhandlungssituationen zu trainieren

Poker? - Ja, kenne ich. Das Kartenspiel mit Full House und so. - Das Spiel, bei dem man ständig blufft. – Aber ich habe kein Glück bei so etwas.
Ein Kartenspiel? Full House? Bluffen? Glück? All das hat mit Poker zu tun und doch ist diese so weit verbreitete Einstellung dem Spiel gegenüber von Grund auf falsch. Ich möchte Ihnen Poker, genauer gesagt No Limit Texas Hold'em Poker, als einen auf Spieltheorie basierenden, psychologisch geführten Finanzwettstreit vorstellen.

Poker ist kein Kartenspiel

Was passiert, wenn wir Poker spielen? Jeder von uns erhält zwei private Karten (Pocket Cards), die nur der jeweilige Spieler kennt. Dann wird gesetzt. Es kommen drei offene Karten (Flop) ins Spiel, die allen noch am Spiel beteiligten Spielern zur Verfügung stehen und in Kombination mit den jeweiligen Pocket Cards eine Pokerhand bilden. Es wird ein zweites Mal gesetzt. Nun folgen eine weitere offene Karte (Turn), eine dritte Setzrunde, eine letzte offene Karte (River) sowie eine finale Setzrunde. Sind jetzt noch mindestens zwei Spieler im Spiel erfolgt der Showdown. Die Kontrahenten legen ihre Pocket Cards offen und der Dealer stellt den Sieger der Partie fest, indem er die beste Pokerhand aus den Pocket Cards und den fünf offenen Gemeinschaftskarten (Board) ansagt.
Wenn Sie genau hinsehen, haben wir nicht mit Karten gespielt. Wir haben sie lediglich in Empfang genommen, angesehen, uns irgendwann von ihnen getrennt oder sie schließlich gezeigt. Wir haben keine Trümpfe deklariert, ein Spiel angesagt oder gestochen. Mit Karten haben wir eigentlich nichts gemacht. Wir haben ihre aktuelle Verteilung akzeptiert und die Situation bewertet. Wir haben check, bet, fold, raise oder call gespielt. Wir haben mit unseren Jetons operiert!
Die eigentlichen Handlungen am Pokertisch finden auf Finanzebene statt. Setzen wir, so bedeutet das nichts anderes, als dass wir einen Preis für den aktuell zu gewinnenden Pot festlegen. Wir formulieren also ein geschäftliches Angebot. Werden wir gecallt, so wird unser Angebot angenommen. Steigen alle Gegner aus, so wird das Angebot abgelehnt und das bepreiste Gut, der Pot, kommt ins Lager. Erhöht aber ein Gegner, so wandert der Besitz des Gutes in seine Hände und wir müssen nun überlegen, ob wir seinen Preis bezahlen wollen.
Darin lassen sich zwei Implikationen erkennen:

1. Wir wollen aktiv sein! Wer setzt, kommt in den Besitz des Gutes allein durch seine Behauptung er sei der Eigentümer! Dadurch hat er die Chance, tatsächlicher Eigentümer zu werden, falls die anderen Spieler ihm glauben und folden. Wer aber nur callt, dem entgeht die Chance, das Gut unmittelbar zu erlangen, und er muss darauf hoffen, dass an der Kasse sein Bon ihn zum Eigentümer erklärt: seine Karten müssen im Showdown bestehen.

2. Erfolgreiches Spiel bedeutet nichts anderes als mehrheitlich gute Geschäfte abzuschließen. Wer günstig einzukaufen und zu stolzen Preisen zu verkaufen versteht, der hat am Pokertisch genauso wie in der Geschäftswelt die Nase vorn.

Poker ist kein Glücksspiel

Dass Sie also nicht wirklich Karten spielen, wenn Sie pokern, glauben Sie mir nun. Den Glauben an Glück kann und will ich Ihnen nicht nehmen. Ich möchte auf einige wichtige Fakten hinweisen, wenn es um die Frage geht, wie viel Glück im Pokerspiel liegt.
Poker ist tatsächlich ein Glücksspiel, wenn Sie es kurzfristig betrachten oder wenn alle Spieler auf gleichem Niveau spielen. Letzteres leuchtet unmittelbar ein. Tennis ist auch ein Glücksspiel, wenn zwei gleich starke Gegner antreten. Aber gibt es zwei wirklich gleich starke Tennisspieler? Es gibt gleich starke Tic Tac Toe (Drei Gewinnt) Spieler, weil nicht zu schlagende Strategien leicht zu erlernen sind. Vier Gewinnt optimal zu spielen, gelingt nur noch den wenigsten. Für Schach schließe ich es sogar gänzlich aus, dass es wirklich gleich starke Gegner gibt. Ist ein Spiel nur hinreichend komplex, so gibt es immer Unterschiede zwischen den Spielern. No Limit Texas Hold'em Poker ist komplexer als Schach. Dies wird nicht zuletzt dadurch belegt, dass es derzeit keinem Computerprogramm gelingt, Weltklassepokerspieler nachhaltig zu schlagen, während Deep Blue seine Schlagzeilen schon hatte.
Die zweite Wenn-Klausel ist schwerer zu verstehen. Warum sollte ein Spiel, das kurzfristig ein Glücksspiel ist, langfristig keines sein? Im ersten Teil des Artikels habe ich geschrieben, dass wir als Pokerspieler die jeweilige Verteilung der Karten einfach akzeptieren und darauf reagieren. Ob nun ein Weltmeister wie Michael The Doc Keiner oder ein blutiger Anfänger den Blick in seine Karten riskiert, sie haben beide das gleiche Recht, erfreuliches zu finden und sie haben beide die gleiche Chance, ihr Spiel durch Showdown zu gewinnen. Deshalb ist Poker kurzfristig ein Glücksspiel. Aber alles, was nun kommt, hat nichts mit Glück zu tun.
Dass nämlich beide die gleiche Chance auf ein gutes Blatt und den Sieg durch Showdown haben, sagt nichts darüber aus, ob sie erfolgreiches Poker spielen. Gute Spieler gehen in den allermeisten Fällen nicht bis zum Showdown. Sie erkennen früh, dass sie vermutlich geschlagen sind und minimieren den zu erwartenden Verlust durch den schnellstmöglichen Ausstieg. Sie schützen ihre Gewinnszenarien durch knackige Einsätze (Bets) und erringen dadurch meist vorzeitige Siege oder erhalten einen erhöhten Payoff. Es gibt keine Preise für die Anzahl der gewonnenen Spiele oder die Siege mit Händen der Qualitätsgüte „Full House“. Die Meister des Spiels zahlen wenig für schlechte oder unklare Szenarien, erringen Siege ohne Showdown und erzielen hohe Preise für ihre Gewinnhände. Es stellt sich also nicht die in einer kurzfristigen Betrachtung dominierende Frage: Wer gewinnt das Spiel? Mittel - und langfristig zählt nur, was aus der Summe, der sich immer wieder bietenden Chancen, aber auch der lauernden Gefahren gemacht wurde. Spielt man nur lange genug, hat man es in etwa gleich oft erlebt, mit Königen Asse auszuzahlen, als dass man selbst seine Asse versilbert bekam. Dies ist mathematisch beweisbar: das Gesetz der großen Zahlen besagt, dass die relative Häufigkeit eines zufälligen Ereignisses gegen seine Wahrscheinlichkeit konvergiert.
Für einen Münzwurf bedeutet dies, dass sich die relative Häufigkeit des Auftretens von „Kopf“ (# Realisierungen „Kopf“) / (# Versuche) mehr und mehr dem Wert 1/2 annähert. Es läßt sich deswegen natürlich nicht sagen, was als nächstes kommt, aber sicher ist, dass sich mit wachsender Wiederholungsrate „Kopf“ und „Zahl“ mehr und mehr die Waage halten. Da wir dies wissen, würden wir jederzeit an einem Spiel teilnehmen, das uns für „Kopf“ 2 Euro ausbezahlt, während wir bei „Zahl“ nur 1 Euro zahlen müssen. Nehmen wir tausendmal daran teil, ist es vernünftig anzunehmen, dass wir fünfhundertmal gewinnen. Somit errechnet sich folgender zu erwartender Gewinn: 500*2 – 500*1 = 500
Pro Spiel bedeutet dies einen zu erwartenden Gewinn von 50 Cent.
Es tut sich der gleiche scheinbare Widerspruch auf wie am Pokertisch. Das Einzelspiel ist Glück, doch wer das Glück hat, ein solches Spiel angeboten zu bekommen, der wird es öfter spielen und kann auf Dauer nicht verlieren. Poker bietet jedem überlegenen Spieler genau diese Chance. Die Komplexität des Spiels verschleiert die Siegwahrscheinlichkeiten so gut, dass Könnern der goldene Tarnmantel des Glücksrittertums umhängt.

Poker ist ein auf Spieltheorie basierender, psychologisch geführter Finanzwettstreit

Es ist also geradezu evident, dass man als Pokerspieler langfristig gewinnt? Das Problem liegt in dem unscheinbaren Wort „überlegen“, das dem Pokerspieler als Attribut beigefügt wurde, ehe ich die Gewinnlizenz aussprach. Die Pokertische sind gefüllt mit gefühlter Überlegenheit. Doch wenn jeder jedem überlegen ist...
Echte Überlegenheit am Pokertisch fußt auf zwei großen Säulen: der Mathematik und der Psychologie.
Die Mathematik ist die Pflicht, die Psychologie die Kür. Um in einem spieltheoretischen Finanzwettstreit bestehen zu können, muss ich die Zusammenhänge klar verstehen, sie errechnen. Je fundierter die rechnerische Analyse der jeweiligen Situation, desto variabler kann mit zwischenmenschlichen, psychologischen Einflüssen gearbeitet werden.
Ein Beispiel: (vgl. Graphik)
Wir haben mit einer schwachen suited Herz-Ass Pre-Flop vom Button aus die Blinds angegriffen. Der Big Blind (BB) hat gecallt und auf den Flop 60% der Potgröße angespielt. Dieser gestaltet sich Dame hoch mit zwei Herzen. Unser Stack ist viermal so groß wie der gegnerische Bet und wird vom Gegner gecovert.
Wir halten einen Flushdraw mit einer Overcard. Was tun?

Klick hier, um das Beispiel anzusehen.

Wie kann die Mathematik helfen?

Wie viele klare Outs haben wir?
* 9 Nut-Flush-Outs
Welche weiteren Outs sehen wir?
* 3 Outs für ein Paar Asse
* 3 Outs für ein Paar mit unserer Beikarte
Mit welchen Siegwahrscheinlichkeiten dürfen wir rechnen?
* 19% (ca.) für 9 Outs und eine weitere Karte
* 26% (ca.) für 12 Outs und eine weitere Karte
* 32% (ca.) für 15 Outs und eine weitere Karte
* 35% (ca.) für 9 Outs und zwei weitere Karten
* 45% (ca.) für 12 Outs und zwei weitere Karten
* 54% (ca.) für 15 Outs und zwei weitere Karten
Rechnet sich ein Call nach Pot Odds?
* Ab 27% (ca.) ist ein Call rechnerisch OK.

Was kann die Psychologie tun?

Mit welchem Spieler haben wir es zu tun?
* Ab welcher Blattgüte callt er Preflop?
* Ab welcher Treffergüte spielt er am Flop an?
* Spielt er sogar ohne Treffer an?
* Ab wann callt er einen Reraise? All In?
* Setzt er am Turn, wenn wir am Flop callen?
Welches Tableimage haben wir gerade bei Ihm?
* Ab welcher Blattgüte callt er UNS Preflop?
* Ab welcher Treffergüte spielt er am Flop GEGEN UNS an?
* Ab wann callt er UNSEREN Reraise? All In?
* Setzt er GEGEN UNS am Turn, wenn wir am Flop callen?

Erst das Zusammenspiel dieser mathematischen und psychologischen Fragen führt zu einer optimalen Entscheidung in dieser speziellen Situation.
Glauben wir, dass er ein All In von uns nicht callt, so ist es egal von welcher Siegwahrscheinlichkeit wir ausgehen. Callt er uns jedoch ab Toppair, so rechnen wir zwar für beide Karten aber nicht mit 15 Outs. Würde er uns gar mit jedem Paar callen und ist unsere Beikarte höher als die beiden Karten neben der Dame am Board, so könnten wir sogar 54% Siegwahrscheinlichkeit haben.
Glauben wir an einen weiteren Bet unseres Gegners am Turn, so dürfen wir für einen Call nur mit einer Karte und maximal 12 Outs rechnen, also nicht callen. Glauben wir hingegen, dass er unseren Call respektiert und am Turn checkt, haben wir die Möglichkeit mit zwei Karten zu rechnen und dürfen callen
Perfekt wird man dieses und ähnliche Probleme niemals lösen können. Denn Poker ist ein Spiel, das auf imperfekter Information beruht. Gerade das macht den Reiz aus. Was gestern und heute wahr und richtig ist, kann schon morgen fatal falsch sein. Es gibt keine dominierende Strategie. Ein überlegener Pokerspieler ist geistig immer in Bewegung.
In geschäftlichen Verhandlungen verhält es sich genauso. Die Analogien Bet – Angebotsabgabe, Call - Angebotsannahme, Fold – Angebotsablehnung wurden bereits erwähnt. Die stochastischen Kennzahlen finden ihre Entsprechungen in der Investitionsrechnung und der Bewertung risikobehafteter Geschäfte. Das Spiel mit der eigenen Persönlichkeit und der des Gegenübers schließlich ist das Salz am Pokertisch wie auch in jeder Verhandlung. Wenn es mir gelingt, das Profil meines Gegenübers zu verstehen, seine Wünsche, Ängste und Zwänge zu erraten und mein eigenes Außenbild wahrzunehmen, dann habe ich die besten Voraussetzungen, mich in jeder Debatte zielführend einzubringen. Zu pokern bedeutet, seine Umwelt ganzheitlich wahr-zu-nehmen, Chancen zu erkennen und von Zeit zu Zeit bewusst und entschlossen überschaubare Risiken einzugehen.
Zahler zocken – Könner kalkulieren.

Stephan M. Kalhamer

the-gambling-institute.eu

Kommentare

Veröffentlicht von sunshi67 am 07:47 AM, April 30, 2008 | Antwort hinzufügen

Zu pokern bedeutet, seine Umwelt ganzheitlich wahr-zu-nehmen

Und gerade deswegen verstehe ich nicht warum nicht mehr Frauen pokern. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Frauen über ein weitaus bessere ganzheitliche Wahrnehmung verfügen. Dies ist wohl evolutionsbedingt. Männer mussten bei der Jagd nach Nahrung ihre Wahrnehmung auf eine Beute focusieren. Frauen dagegen kümmerten sich schon seit jeher um viele Dinge gleichzeitig. Kinder, Feuer, Nahrungszubereitung…
Ich konnte das in Salzburg jetzt wieder gut beobachten, da ich eine ganze Zeit eine Finnin mit am Tisch hatte. Frauen schauen viel mehr in die Runde, Männer fixieren ihren Gegner. Ich habe auf Turnieren kaum Frauen gesehen, die mit Kapuze, Kopfhörer und Sonnenbrille dasitzen. Frauen lenkt die Geräuschkulisse nicht ab, sie sind Multitasking fähig. Frauen wollen keinen Tunnelblick sie wollen das ganzheitliche Wahrnehmen. Warum spielen so wenige Frauen Poker?
Vielleicht liegt es an:
und von Zeit zu Zeit bewusst und entschlossen überschaubare Risiken einzugehen.
Frauen sind nicht so schnell bereit Risiken ein zu gehen...
Man(n) stelle sich mal vor der Anteil auf Turnieren wäre 50/50… ich denke die Männer hätten nichts mehr zu lachen. Wenn man bedenkt wie verschwindend klein der Frauenanteil im Moment ist und wie viele erfolgreiche Frauen es schon gibt.
Ich glaube dann würden die Männer trennen und es gäbe nur noch reine Frauen und reine Männer Turniere. Wie schrecklich… wo ich doch viel lieber gegen Männer spiele und wenn ich dann aus dem Turnier fliege habe ich wenigstens noch den Titel…beste Frau im Turnier…lol.

CU SUN

Veröffentlicht von sunshi67 am 07:29 AM, April 30, 2008 | Antwort hinzufügen

na toll jetzt mühe ich mich hier eine Stunde ab einen intelligenten Beitrag zu schreiben und als ich ihn hinzufügen will ist 9/10 des Beitrages verschwunden. Ist das nun "Frauen und Technik" oder reine Schikane oder Fehler im System???
Also nun werde ich den Kram nochmal schreiben in Word und dann hierher kopieren!

Veröffentlicht von sunshi67 am 07:23 AM, April 30, 2008 | Antwort hinzufügen

>Zu pokern bedeutet, seine Umwelt ganzheitlich wahr-zu-nehmen, Chancen zu erkennen und von Zeit zu Zeit bewusst und entschlossen überschaubare Risiken einzugehen.und von Zeit zu Zeit bewusst und entschlossen überschaubare Risiken einzugehen.

Veröffentlicht von Göpfi am 03:16 PM, April 28, 2008 | Antwort hinzufügen

Ich hab das auch schonmal gelesen.
War das im "Royal Flush" - Magazin?

Aber sind trotzdem einige interessante aspekte darin!

Veröffentlicht von Terence am 01:21 PM, April 26, 2008 | Antwort hinzufügen

Das Schlimme am Pokern ist wohl wie bei allem Folgendes:

"Man kann etwas besonders gut, aber es gibt mindestens eine Million Menschen auf dieser Welt, die das besser können."
(Homer J. Simpson)

Veröffentlicht von niki am 12:08 PM, April 26, 2008 | Antwort hinzufügen

Man muss diese Frage differenzierter betrachten: Es ist kurzfristig gesehen ein Glücksspiel (in einer Hand kann man eben Glück oder Pech haben) - über einen längeren Zeitraum gewinnt aber der bessere Spieler, weil sich durch die Varianz "Glück" und "Pech" ausgleichen.

Veröffentlicht von Queen of Aces am 10:30 AM, April 26, 2008 | Antwort hinzufügen

Mich hat dieser Artikel absolut überzeugt. Der Vergleich mit der Geschäftswelt ist sehr gelungen. Poker IST eben kein Glücksspiel, auch wenn ich es manchmal so schimpfe (wenn ich mit KK gegen T2 verliere z.B.) und es ist ungeheuer komplex, wie die hier angeschnittenen Fragen auch zeigen.

Veröffentlicht von glatti am 08:40 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

wenn ich mich nicht schwer irre, auch ein auszug aus der pokermatrix. ansonsten aus einem beitrag in der royal flush

Veröffentlicht von jokerpoker am 06:28 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

Kalhamer....hmmmmm...erinnert mich böse an

"Texas Hold'Em Poker Buch. Vom Anfänger zum turnierreifen Pokerstrategen"

Tut das hier Not?

jokerpoker

Veröffentlicht von BetzeOne am 04:10 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

Netter Beitrag. Spieltheorie fand ich schon im Studium interessant.
Aber irgendwoher kenne ich den Beitrag schon. Ist bestimmt schon 1 bis 2 Jahre her.
Aber ist ja auch egal.

BetzeOne

Veröffentlicht von Terence am 03:30 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

...sorry, hatte natürlich preflop geraist, aber das ist ja nicht das Thema...

Veröffentlicht von sven am 03:21 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

raise 1010 preflop!

Veröffentlicht von Terence am 02:45 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

Spieltheoretische Frage an den Verfasser:

Folgende Situation:

Ich halte ThTc, 3 Spieler im Spiel, nachdem jeder das BB gezahlt hat. Flop zeigt 7d 6d Ts. Spieler 1 setzt 15 in einen Pott von 30. Spieler 2 (Fish) raist auf 50, Spieler 3 (ich) re-raise auf 150 mit set T, worauf Spieler 1 foldet. Fish geht daraufhin all in mit 750. Ich calle natürlich.
Fish zeigt 8d3d.

Ist dieses all in seinerseits gerechtfertigt?

Gruß, Terence

PS:
Turncard zeigte 6c und Fish war drawing dead.

Veröffentlicht von niki am 02:06 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

Meine Meinung ist die, dass man aufhören sollte Poker als Sport zu bezeichnen oder so wie es der Herr Kalhammer gemacht hat, mit einer "geschäftlichen Verhandlung" zu vergleichen. Auf diese Art gewinnt man neue Spieler hinzu, jedoch ist es eine Irreführung der Anfänger. Die Realität sieht nämlich ganz anders aus.

Poker ist und bleibt ein SPIEL.

Veröffentlicht von admin am 01:53 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

@x-over
vielen dank für deine nähere ausführung. so machen kommentare viel mehr sinn und tragen konstruktiv zu diskussionen bei.

gruss,
juergen

ps. ich bin sicher, dass overcards nicht ausschliesslich von profis gelesen wird und finde den beitrag daher sehr hilfreich und informativ. (aber das ist nur meine subjektive meinung.)

Veröffentlicht von x-over am 01:48 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

@ jürgen
hätte vielelicht dazuschreiben sollen, dass der post an sich gut ist. nur wieso sollen pokerspieler (und ich denke, dass sind 99% der leute, die hier lesen) davon überzeugt werden, dass das spiel kein glücksspiel ist? imo ist dieser beitrag eher als startseite für eine einsteigerseite geeignet, als hier zwischen blogs von profi spielern zu stehen.
um es nochmal kurz auf den punkt zu bringen: dieser post bringt mir nichts neues.
sollte ich mit meiner meinung alleine dastehen, entschuldige ich mich für meine obigen kommentar.

Veröffentlicht von Assoo523 am 01:40 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

Sehr schöner post...
Vor allem die psychologischen Aspekte finde ich sind gut herausgearbeitet.
Ein Glück das die "Zahler" sich mit soetwas nicht beschäftigen.

Nice first post...

Veröffentlicht von admin am 01:28 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

@x-over
bitte erläutern!

juergen

Veröffentlicht von x-over am 01:06 PM, April 25, 2008 | Antwort hinzufügen

wtf, etwas deplatziert dieser post

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