Zum Wohle des Volkes...

ist in Rheinland-Pfalz schon mal das Pokern verboten worden, " weil es süchtig macht" wie der Innenminister Bruch so treffend formuliert hat in diesem Interview der "Welt":

http://www.welt.de/welt_print/article2037314/Wir_verbieten_das_Pokern_weil_es_suechtig_macht.html
Und weil er ja ehemaliger Polizist ist, kann ihm auch "keiner erzählen, dass Pokern ein Geschicklichkeitsspiel ist - das ist ein absolutes Glücksspiel"...fundiert argumentiert und dann muss es ja stimmen :)

Okay...so werden also in Zukunft die Leute in Rheinland-Pfalz ( und vielleicht auch schon bald in der ganzen Republik) vom Pokern "geschützt", weil es ja ein absolutes Glücksspiel ist, nix mit Geschick zu tun hat und Suchtpotential darstellt.

Aber eines frage ich mich schon lange: Warum gibts dann noch TV-"Quizsender" , wo man locker flockig von zu Hause aus die 49 Cent im Sekundentakt verballern kann, wo alles so fair über die Bühne geht (MEGA-LOL) und auch niemand süchtig wird ?

Ein paar Klassikerbeispiele findet ihr hier:

http://youtube.com/watch?v=iki7hy5yYPs ( mit ein wenig Geschick wäre man schon auf die Lösungen gekommen...)

http://www.youtube.com/watch?v=SJjKNj7Rf5A&feature=related ( und hier natürlich auch...man muss auch kein Zoologe sein)

http://www.youtube.com/watch?v=6qnNmijZpVs&feature=related (ooops...)

http://www.youtube.com/watch?v=3bkQJmLCT0I&feature=related (ein Schelm wer Böses denkt...)

und ein Klassiker noch zum Schluß (wir haben ja hier bei Overcards auch mit Karten zu tun...)

http://www.youtube.com/watch?v=EwJ7Q4RbWwA&feature=related

Aber so etwas scheint ja in der hohen Politik niemanden zu interessieren...
ich finds jedenfalls zum...

http://www.youtube.com/watch?v=Z5dm3RWoenc&feature=related

In diesem Sinne,
Birdie

Kommentare

Veröffentlicht von Carolina am 03:04 PM, May 31, 2008 | Antwort hinzufügen

Nein wenn ich spiele natuerlich nicht! Aber ich denke doch mal das die Online Casinos Steuern zahlen.

Veröffentlicht von Florim Fran am 04:49 AM, May 31, 2008 | Antwort hinzufügen

Zahlt's du Steuern für deine Online-Gewinne???

Veröffentlicht von Carolina am 04:16 PM, May 30, 2008 | Antwort hinzufügen

Ausserdem sind Sie recht Dumm wenn ich das mal bemerken darf. Bei den grossen oeffentlichen Casinos verdient ihr doch ordentlich an den Steuern. Also warum das Pokern im Internet verbieten, wenn mann doch mit Poker viele Steuergelder dazu bekommen kann. Wirklich Dumm.

Veröffentlicht von Carolina am 04:10 PM, May 30, 2008 | Antwort hinzufügen

Ausserdem Herr Minister sind wir Erwachsen, und entscheiden selbst, was wir tun oder lassen, Es ist ja schliesslich nicht ihr Geld was ich beim Poker einsetze.
Und damit Basta!!!!!

Veröffentlicht von sunshi67 am 03:41 PM, May 30, 2008 | Antwort hinzufügen

Ja und wir könnten ihm doch dann sein Ministergehalt abnehmen, welches er eh nicht verdient hat und ich verteile es dann auch an die Jugend und an Sportvereine... denn er denkt ja er hätte eine 50/50 Chance weil es ja eh nur reine Glückssache ist... Heads-Up Herr Minister?

Veröffentlicht von Carolina am 03:29 PM, May 30, 2008 | Antwort hinzufügen

Vieleicht solten wir dem Herrn Minister mal in ein Pokerraum einladen, dann kommt er vieleicht auf den Geschmack.

Veröffentlicht von sunshi67 am 03:20 PM, May 30, 2008 | Antwort hinzufügen

Habe gerade die Kommentare zu dem Bericht in der Welt gelesen... enorm viele. Wer auch Interesse hat kann sie hier finden
http://www.welt.de/politik/article2035459/Warum_Poker_spielen_verboten_w...

wer nicht so viel Zeit hat, dem möchte ich einen Superbeitrag nicht vorenthalten... Hut ab Boris, wollen wir nun mal hoffen, dass der Herr Minister diesen Brief auch liest.

ZITAT AUS DEN KOMMENTAREN WELT-ONLINE
Boris meint:
28.05.2008, 17:12 Uhr
Sehr geehrter Herr Minister,

mit großem Interesse habe ich Ihr Interview, wie auch die daraus resultierenden Kommentare der Leserinnen und Leser verfolgt.
Auch wenn mir spontan einiges auf der Zunge liegt, möchte ich das Pferd doch gerne von hinten aufzäumen.
Ich möchte auch versuchen die übliche Argumentationskette der Ungerechtigkeit und anderen Suchtpotentialen wie Lotto oder Automatenspiele zu vermeiden.
Ebenso werde ich nicht auf aktuelle Diskussion bezüglich des absurden Glücksspielvertrages eingehen, welcher selbst von EU Gremien kritisiert wird als „nicht im Interesse und zum Schutz der Konsumenten“ tituliert wird.
Betrachten wir uns also einmal den Beginn:
Sie erblickten 1946 das Licht der Welt in einem Nachkriegsdeutschland, die Umstände waren mitunter chaotischer als heute, Reglementierungen bei weitem noch nicht so weit fortgeschritten.
Die Bürger eines Nachkriegslandes hatten einiges zu tun mit dem Wiederaufbau des Landes, dem Verarbeiten der Kriegsgeschehnisse, der Neugründung eines Staates, in dem eine diktatorische Fehlleitung nicht mehr möglich sein sollte.
Aus diesem Motiv heraus setzte man zu Ihrer Kindergartenzeit, am 24.Mai 1949 das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft – auch wenn dieses anfangs nur für temporäre Zeit gedacht war hat es bis heute Bestand. Ein wahrlich denkwürdiger Tag für die Geschichte unseres Landes. Dieses Grundgesetz ist die politische Grundordnung unseres Landes. Unter anderem ist dort festgelegt, dass wir in einer parlamentarischen Republik zu Hause sind, dies bedeutet, dass das Volk in freien Wahlen Repräsentanten wählt und diese dann im Sinne des Volkes freie Entscheidungen treffen sollen.
Im Sinne des Volkes, Herr Minister, wahrlich eine schwere Aufgabe, zumal man es nie allen Recht machen kann, wann haben Sie denn zum letzten Mal das Volk befragt?
Wann hatten Sie denn die Möglichkeit genutzt, sich über die Materie Poker schlau zu machen? Ich rede hierbei einfach nur von der Erfüllung ihrer Pflicht als Minister, dem Volk zu dienen. Sicherlich war das nur ein Flüchtigkeitsfehler. Sicherlich werden Sie, Herr Minister, die aktuell überkochende Lage berücksichtigen bei künftigen Entscheidungsfindungen.
Während Ihrer Jugend in einem Nachkriegsdeutschland also beschlossen Sie zur Polizei zu gehen, Ihre persönlichen Erfahrungen in dem sicherlich bisher in jedem Kriminalbericht verschwiegenen 4262 Einwohner zählendem Nastätten.
Es steht vollkommen außer Frage, dass Sie bereits dort erste Erfahrungen mit mafiösen Treiben mancher Bundesbürger zu kämpfen hatten, von denen Sie ja ansatzweise in dem Interview berichten.
Während Ihrer Zeit bei der Polizei mussten Sie also auch immer wieder in den Abgrund des Glücksspielmonsters schauen. Natürlich macht man da seine subjektiven Erfahrungen, vor allem an einem so fürchterlichen und betrügerischen Ort wie einem staatlich abgesegneten Casino, dort waren Sie doch eingesetzt Herr Minister, nicht wahr? Warum schließen wir diese also nicht gleich mit? Immerhin ist es in sämtlichen – Ihnen mit Sicherheit auch bekannten - Studien erwiesen, das Spiele wie Roulette und Black Jack, oder auch das Automatenspiel immer gegen den Spieler mit einem Hausvorteil gespielt werden, quasi ein legalisiertes Hütchenspiel.
Leider mussten Sie auch miterleben, wie Ihnen nahestehende Menschen bei Glücksspielen sich, und ihre Familien in den finanziellen Abgrund getrieben haben. Mit Sicherheit eine erschreckende und belastende Erfahrung, die Sie ja offensichtlich noch bis zum heutigen Tag begleitet. Auch wenn sich mir da sofort die Frage auftut, warum Sie nicht geholfen haben, ich meine Herr Minister, Sie als erfahrener Polizist erkennen solches Gefahrenpotential doch mit Sicherheit sehr schnell, zumal Sie ebenfalls Suchtberatungsstellen kennen sollten. Böse Zungen würden vielleicht behaupten, Sie leiden bis heute noch an einem schlechten Gewissen, weil Sie damals nicht eingeschritten sind. Mag sein, wir lassen das mal offen, nicht wahr Herr Minister.
Aus der Erfahrung, die Sie bei der Polizei sammeln konnten, zuletzt ja immerhin als Kriminalhauptmeister, bewegten Sie dann wohl auch zum dem Schritt in die Politik. Weg von der Exekutiven hin zur Legislativen. Dort sollte es ja auch schnell bergauf gehen mit der Karriere, nicht zuletzt durch den tragischen Umstand dass ihr Vorgänger sich nicht mehr bester Gesundheit erfreute wurden Sie in den Landtag als Minister berufen. Glückwunsch hierzu !
Schade nur, dass Sie bereits ein Jahr nach Ihrer Berufung negative Schlagzeilen machten. Aber mit Sicherheit waren die Vorwürfe der CDU absurd und bodenlos, dass Sie etwas mit der Vergabe von Aufträgen an Ihren Schwiegersohn zu tun hatten. Auch die anderen Pannen, die Sie allein im Jahr 2007 ereilten, waren unglückliche Zufälle, der Posten in Ruanda musste ja besetzt werden, auch wenn hochdotiert und an Ex Manager regionaler Fußballvereine. Zufälle passieren, mancher würde das sogar Glück nennen, Herr Minister, Glück für Ihren Schwiegersohn, Glück für manchen Fotografen, Glück für Manager. Komischer Zufall, wie viele Menschen in Ihrer näheren Umgebung am Glücksfaktor zu leiden scheinen. Oder ist es aber etwas anderes? Das Nutzen von Vorteilen und Wissensvorsprung ? Das Berechnen gewisser Chancen, seltsam klingt für mich die Erfolgsformel für gutes Pokerspiel.
Böse Zungen haben da wieder behauptet, dass dies mafiöse Umstände seien, unlautere Mittel, aber Sie handelten ja nur im Interesse der Bürger, wenn auch nur von manchen.
Sehen Sie Herr Minister und damit komme ich zu aktuellen Ereignissen. Wie Sie unschwer erkennen können, habe ich mich im Vorfeld informiert. Ich komme nicht ohne Hintergründe zu einer vermeintlichen Diskussion.
Kommen wir also zu aktuellem:
Poker, insbesondere die Form Texas Hold Em, wird heuer immer wieder von Studien und Untersuchungen überprüft. Alle weisen einen verminderten Glücksfaktor aus, alle untermauern die Tatsache, das auf lange Sicht gesehen, Berechnungen um Wahrscheinlichkeiten und höhen der Wetteinsätze zur Folge haben, das man gewinnt. Im Gegensatz zu anderen Spielen, welche in Casinos abgehalten werden, wie bereits weiter oben erwähnt, diese Spiele laufen meist auf einen negativen Erwartungswert hinaus. Wie erklären Sie sich denn, dass ein Groß der aktuell international erfolgreichen Spieler hochintelligent ist? Manch einer von Ihnen gar am MIT studiert hat, andere wiederum Unterrichten an den angesehensten Universitäten der Welt und wiederrum andere vor ihrer Karriere als Pokerspieler international angesehen Topmanager waren.
Auch wenn sich die Gemeinde der Spieler zur Zeit sehr stark empört über die aktuelle Gesetzesgebung und Interpretation dieser, ändert sich im Grunde genommen recht wenig für die aktuell um Geld Spielenden.
Ja erschreckend, nicht wahr? Ein Politiker verkündet etwas, alle empören sich und ändern wird sich nichts, klingt ein wenig wie die Muppetshow des Bundestages.
Diese werden weiterhin in die Casinos gehen, diese werden weiterhin in Hinterzimmer zu Gange sein – und das auch noch legal, denn private Runden konnten Sie bisher noch nicht verhindern – diese werden außerdem weiterhin in Onlinepokerräumen „ihr Glück“ versuchen. Somit ändern Sie durch Ihre persönlichen Ansichten und daraus resultierenden Regelungen nur den Sachverhalt um öffentliche Sachpreisturniere. Natürlich wissen Sie, dass dort Investitionen gemacht worden sind, natürlich wissen Sie, dass daran Arbeitsplätze und Existenzen hängen. Schließlich haben Sie ja auch darauf die passende Antwort: „Jugendschutz“. Schade, denn dabei haben Sie wieder übersehen, das längst eine Altersreglementierung geherrscht hat bei diesen Turnieren. Dabei übersehen Sie auch, dass Jugendliche fortan eben um deren Taschengeld im Kinderzimmer spielen werden.
Der Schutz der Jugend, der Zukunft des Landes ist mit Sicherheit oberstes Gebot zu gewähren. Allerdings sollte man dafür die richtigen Mittel und Wege wählen und tatsächliche Bedrohungen eliminieren. Ferner sollte man Ihnen ermöglichen im richtigen Umfeld aufzuwachsen, dazu gehört auch eine funktionierende, gerechte Demokratie. Sie erinnern sich Herr Minister? Entscheidungen im Sinne des Volkes, Entscheidungen nach sorgfältiger Abwägung.
Wägen Sie bitte künftig Ihre Entscheidungen und vor allem auch Ihre Argumentationen etwas sorgfältiger ab. Subjektive, persönliche Erfahrungen und Schuldgefühle sollten hierbei immer eine untergeordnete Rolle spielen, Sie erinnern sich, wie die Geschichte der Genration Ihrer Eltern begann? Die persönlichen Empfindungen und Erfahrungen eines einzelnen wurden zur Doktrin eines gesamten Staates.
Geändert haben Sie also nicht viel, Pokern wird weiterhin ein Boom bleiben, den auch öffentliche Fernsehsender – um mal für die von Ihnen gemeuchelten Privaten in die Bresche zu springen – bewerben das Spiel und werden es in Berichterstattungen aufnehmen.
Jugendliche werden weiterhin ihre Freizeit mit dem Spiel verbringen und dabei versuchen es zu verbessern.
Onlinepokerräume werden weiterhin existieren und Spieler locken.
Aber um Sie Herr Minister, mache ich mir ganz ehrlich Gedanken, ob Sie durch Ihre Äußerungen nicht vielleicht doch die ein oder andere künftige Wählerstimme vergrault haben.

ZITAT ENDE

Applaus CU SUN

Veröffentlicht von SW am 02:13 PM, May 30, 2008 | Antwort hinzufügen

Ich hätte da eine Randbemerkung. Meiner Meinung nach ist das 17+4-Spiel des RTL-Nachtquiz kein Betrug sondern ein sehr grosszügiges Spielangebot (im Gegensatz zu all den anderen oben verlinkten Sendungen). Die Moderatorin erwähnt extra, dass die Karten 1A gemischt wurden, und weist somit nochmals auf die Tatsache hin, dass die Karten eben nicht gemischt wurden. Ausserdem ist es unschwer zu erkennen, dass sie nach der Spielerklärung die Karten des Spielers und des Dealers tauscht, von da an aber jeweils dasselbe Setup verwendet. Somit ist der Gewinnweg offensichtlich sehr einfach (nach den ersten drei Karten mit 16 stehen bleiben)...

Veröffentlicht von WTF_R_U_DOIN am 04:41 PM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

hey er war bei der polizei, dem (nennen wir ihn hier einfach mal KPB) kannste nichts vormachen, hahahahaha, wichtig ist es junge spieler zu schützen, am bestern wir fangen erstmal beim poker an, um den rest (alkohol usw.) kümmern wir uns später. und ausserdem, wer will mir erzählen wenn ich im casino ordentliche geld verballer, sagen wir mal so 3000€ (ist bei einem 1500€ durchschnittsverdienst doch eine ganze menge), das dann jemand kommt und sagt, junger mann, bitte gehen sie, spielen sie nicht weiter, wir möchten sie schützen. wenn das wirlich so ist dann bitte sagt mir bescheid, ich selber habs noch nicht erlebt...
thema turno SnG turniere, die find ich auch total ätzend und auf solche veranstaltungen fahr ich auch nicht mehr, aber hier (in bayern LOL) gibts mittlerweile ganz coole MTTs mit 20k startchips und blinds 20min, 25/50 gehts meistens los, mir gehts da auch nicht um die grossen gewinne sonder sowieso nur um spiel und spass, leute treffen und bisschen über poker quatschen. die frage ist halt nur noch wie lange weil bayern war was verbote betrifft eigentlich immer vorne mit dabei.
ich wart nur auf den tag wenn mich die cops aufhalten und mich wegen einem kartendeck und paar chips mit auf die wache nehmen und dann evtl. noch hinweise auf weitere spieler wollen usw...

ITS A PARTY!!!!!!!!!

Veröffentlicht von Alex am 02:32 PM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Das is ja fast schon ne Beleidigung. Jeder der sich länger als ein paar Stunden mit Poker beschäftigt stellt normalerweise fest dass es sich absolut um kein Glücksspiel handelt (brauch ich hier ja keinem zu erzählen).
Was sieht man daran?
Politiker entscheiden über Dinge von denen sie mal überhaupt keine Ahnung haben. Ein Bsp. aus jüngster Zeit. Die Beimischung von Ethanol zum Sprit? 3 Monate nachdem alles so gut wie umgestellt ist, merkt man es geht gar nich so einfach. Da kriegt man echt nen Hals.

Veröffentlicht von Carolina am 01:04 PM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

So ein bloedsin, ich spiele Poker jetzt seit zwei Jahren, und bin nicht Suechtig geworden. Dann muessten die Politiker ganz andere Sachen verbieten, wie zum Beispiel Alkohol, es gibt bekanntlich mehr Alkoholliker, als Spielsuechtige. Ich jedenfalls lasse mir das Pokern nicht verbieten.

Veröffentlicht von Marco S. am 12:41 PM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Sollte jemand mal auf die Idee kommen, den lieben Herrn Bruch auf den Mond zu schiessen, bitte Bescheid geben. Unserer Frankfurter Oberbürgermeisterin Frau Petra Roth gebührt dann ein Ehrenplatz in der Mondrakete.
Wer in Frankfurt staatliches Casino-Pokern nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachtes oder verfälschtes Casino-Pokern in Umlauf bringt, wird mit nicht unter 35 jahren JVA bestraft :-)
S´LEBBE IS HART............

Veröffentlicht von jux am 11:41 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Der Typ (Herr Bruch) redet so ein Bruch, dass ich mich auch ernsthaft Frage, wie der an einen solchen Posten gekommen ist. Aber ihr Deutsche könnt euch trösten, in der Schweiz ist Turnierpoker zwar als Geschicklichkeitsspiel anerkannt, aber wenns um Wetten oder Cash Games geht keinen Deut besser, die wollen alle ihre Pfründe sichern.

Veröffentlicht von Birdie am 11:23 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Dass der Großteil der verbotenen 15 Euro Turniere nicht viel besser sind als Automatenspiel, Call-In Sendungen etc, drüber brauchen wir nicht zu diskutieren, wobei es auch ganz gute Anbieter gibt, die sich Mühe geben und keine Abzocke betreiben.

Problematisch ist das Verbot allerdings wirklich für Leute, die gerne Mal live spielen würden und keine Möglichkeit haben z.B. in örtlichen Casions (wobei die auch nicht viel besser sind, siehe EPT Dortmund), diese Turniere einfach gerne in ihrer Freizeit spielen (unabhängig von den Gewinnen) und einfach auf diese Weise - außerhalb des Internets- mal Poker kennenlernen wollen.

Aber um was es leider auch geht sind Stichworte wie die Entmündigung des Bürgers, die lachhafte Auslegung des staatlichen Glücksspielmonopols, indiskutable Argumentationsketten unserer Herren Politiker etc etc

Manchmal muss man sich halt nur noch fragen...

Veröffentlicht von cyber am 08:06 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Die eigentlich Frage is, wie es solche Leute geschafft haben an so einen "langen Hebel" zu kommen, wo sie soviel bewirken können? Ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, denn solche Leute repräsentieren irgendwo auch unser Land.

Veröffentlicht von sunshi67 am 07:51 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Leserbrief an die Welt-Online

Zu ihrem Artikel:

"Wir verbieten das Pokern, weil es süchtig macht"
Warum Mainz gegen das Glücksspiel vorgeht

Warum? Ich finde in diesem Interview keine auch nur irgendwie fundierte Antwort.
Außer natürlich die Aussage das Herr Minister Bruch als ehemaliger Polizist alles weiß.

Sollte es wirklich das Suchtpotential sein, dass Mainz dazu treibt – warum gibt es dann bitte noch Telefongames im Fernsehen wo man im Sekundentakt 50 Cent rausschmeißen kann. Zumal es da ja noch nicht mal mit rechten Dingen zugeht…Ich sag nur: Der Hot-Button schlägt gleich zu!
Warum gibt es Spielhallen mit Geldspielautomaten in denen die Süchtigen und hier gibt es wirklich ein massives Suchtproblem, auch locker dreistellige Beträge in einer Stunde versenken?
Warum ist Alkohol in Deutschland nicht gänzlich verboten? Jeder kennt wohl jemanden der sich zu Grunde getrunken hat.
Rauchen tötet … und macht süchtig … nicht verboten.

Hintergrund der Sucht ist eine Autonomiestörung, die als Selbstschwäche deutlich wird und eine fehlende Selbstkontrolle mit sich zieht. Wenn jemand die Veranlagung hat süchtig zu werden, dann hat er in unserem Land hunderttausend Möglichkeiten dazu! Pokern, sollte es dazu gehören, wäre eine davon.

In staatlich Casinos ist Pokern weiterhin erlaubt, wie auch die Slottmaschinen und Roulett mit ansehnlichem Hausvorteil. Ich war schon in einigen Casinos ich habe niemals erlebt, dass ein Angestellter der Dame an dem einarmigen Banditen gesagt hat sie soll doch jetzt aufhören ihre Rente da hinein zu stecken, damit sie sich morgen noch etwas zu Essen kaufen kann. Der Staat kontrolliert hier nicht, er kassiert. Das ist die Heuchelei und der Punkt um den es geht. Mündige Bürger sollen nicht vor sich selber geschützt werden, sondern der Geldbeutel des Staates.

Deswegen verbietet er nun das ein erwachsener Mensch, denn alle Poker-Turniere die ich kenne sind ab 18 Jahren, sich für 15,-€ in ein abendfüllendes Sachpreisturnier einkaufen kann. Vielleicht kauft er sich ja für die 15,-€ lieber eine Schachtel Zigaretten und ein Bier und steckt den Rest in den Spielautomaten, dann braucht sich Herr Bruch keine Sorgen mehr zu machen.

Veröffentlicht von Florim Fran am 07:22 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Seine Argumentation ist natürlich mehr als zweifelhaft. Aber unterm Strich wird ja lediglich das Sachpreisturnier-Poker ala H.Koch und P.welle verboten, was ich nicht als Nachteil sehen würde. Diese Turniere, ich war vor 2 Jahren mal auf 3-4 Stück, sind nicht wirklich besser als die netten Links vom Birdie oben. Ne nette Abzocke, wo vor allem Azubis und junge Arbeitende bis zu 100€ oder mehr ausgegeben haben, um Turbo-Sng's spielen zu können, um sich für ein Finale zu qualifizieren, an dem dann etwa 30-50 Leute teilnehemn, um einen LCD-Fernseher zu gewinnen!?! Lächerlich, sag ich euch. Aber süchtig macht das noch lange nicht. Wennman argumentiert, das Poker Glücksspiel ist, muss auch jede Skatrunde bundesweit, bei der um Geld gespielt wird oder die am Wochenende im örtlichen Schützenvereinshaus als Turnier ausgetragen wird, verboten werden. Denn sobald die Karten gemischt werden, ist das Spiel vom Glück abhängig, was man aus den Karten macht, die man bekommt, ist dann eben Geschicklichkeit und so sehe ich das im Poker auch. Also, totaler Schwachsinn Herr Bruch

Veröffentlicht von stefan am 07:07 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Sind wir Pokerspieler nicht irgendwie auch selbst dran schuld?

Warum schafen wir es nicht, mehr zusammenzuhalten?

Gibt es was zu gewinnen sind alle da. Droht ein großer Verlust, jammern die meisten nur und schimpfen.

http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/4617/Offener+Brief+an+alle+P...

Veröffentlicht von matluke am 07:04 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Irgendwie schade dabei tatenlos zuzusehen.
Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit da tätig zu werden? Kann man nicht dagegen klagen, dass Leute über soetwas entscheiden die davon keine Ahnung haben?
:/
MfG Matthias

Veröffentlicht von frico00pz am 12:32 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

achja ganz vergessen...

"Weil er Polizist war, weiss er, dass Poker ein reines Glücksspiel ist"

Wer versteht das nicht, ist doch total logisch! Er war mal Polizist, daher weiss er alles....!

Veröffentlicht von frico00pz am 12:29 AM, May 29, 2008 | Antwort hinzufügen

Die meißten Spielsüchtigen sind Süchtige am Automaten!

Wenn man was gegen die Spielsucht machen will, dann sollte man zuerst diese dummen Automaten verbieten! Ich würde die eh nicht vermissen...

alles nur Geldmacherei....Die wollen nur ihr Monopol behalten!

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