BZZZZZZZZ – Taser Wette bei „Hold’em for Heroes“

Zusammen mit Layne Flack, McClain Karr, Jeff Madsen, Todd Brunson, Lara Miller und Brandu Cantu verbrachte ich ein sehr verplantes Wochenende in Phoenix bei „Hold’em for Heroes“ der „Taser Foundation for fallen Officers“. Glaubt mir, der Freitag und auch der Samstag waren von morgens bis in den Abend hinein vollkommen mit Terminen zugepackt. Kaum angekommen musste ich meine Sachen erstmal bei Todd im Raum abstellen, weil meiner noch nicht bezugsfertig war. Da ich noch in den Fitnessbereich wollte, zog ich mich nun um. Während ich nur mit Shorts bekleidet dastand, musste ich mir von Todd anhören: „Dass es soweit kommt, hätte ich nun wirklich nicht gedacht“. Guter Spruch!
Nachdem wir um 17 Uhr zu Abend gegessen hatten, brachten wir so ab 19 Uhr einigen der Stars Poker bei. Darunter waren unter anderem der ehemalige Spieler der Dallas Cowboys Ed “Too Tall” Jones, “Hollywood” Hendersen, Steve Cole, John Bunnel (FOX’s “Wildest Police Videos”), die “American Gladiators” Siren und Wolf, Paula Trickey (“Pacific Blue”), Karri Turner (“JAG”), Rapper Young MC und die Country Musik Stars Mark Wills und Nick Nicholson. Gegen 22.30 Uhr machten wir uns dann auf ins „W“ um Qarterback Matt Leinart zu treffen. Er sorgte auch gleich mal dafür, dass Madsen, Flack, Cantu und ich das Spiel der Giants gegen die Cardinals am Sonntag von seiner Familienbox aus sehen konnten. Leider musste er eine Stunde später auch schon wieder los, da er als Sportler ja seinen Schlaf braucht. Nicht mal eine Minute später rief mich Young MC an, weil zwei Spieler der Phillies mich treffen wollten. Ich ging nur kurz durch den Raum und traf mich dann mit Jeff Jenkings und Pat Burrel. Wir redeten über Baseball und Poker und sparten Gegenseitig auch nicht gerade mit kleinen Seitenhieben. Das hat richtig Spaß gemacht! Burrel redet einfach ehrlich drauf los, so etwas kennt man kaum noch. Beispiel gefällig? „Phil, es macht Spaß dir zuzuschauen, weil du so ein Arschloch bist“. Nebenbei sei auch erwähnt, dass ich Nick und seine Frau in den Club mitgeschleppt habe, woraufhin Nick am nächsten Tag meinte „Ein Countrysänger im Hip Hop Club, war ja zu erwarten, dass uns niemand erkennt“.
Am nächsten Tag startete dann das $1.000 Buy-in VIP Turnier mit $1.000 Rebuys und $500 Add-On. Freitag gab es zudem auch noch zwei Turniere mit kleinen Rebuys, so dass wir am Ende $450.000 für die Organisation sammeln konnten. Das Geld geht direkt an Polizisten, Feuerwehrleute und Angehörige von Familien, die entweder Verletzungen erlitten haben oder ums Leben gekommen sind. Seit dem 11. September 2001 versuche ich diesen Menschen zu helfen und bin froh, dass ich es auf diese Weise tun kann. Ich habe die Veranstaltung zehn Stunden lang moderiert, selber gespielt und es dabei auch ins Geld geschafft (ich wurde 13ter, bei 13 bezahlten Plätzen). Todd spielte als Titelverteidiger richtig gut, und alles sah im Heads-Up danach aus, dass er mit seinen Pocket Damen seinen Titel auch verteidigen kann, als er sein Set traf. „Birthday Boy“ (er wurde so genannt, weil seine Frau ihm das Turnier Buy-in zum Geburtstag geschenkt hatte) vervollständigte jedoch noch seinen Flush und gewann das Turnier.
Eine nette Story ereignete sich zwischen Cantu und Clonie. Nachdem Cantu mit 86o rausgeflogen war und schon dabei war aufzustehen, schnappte Clonie sich das Mikro und sagte „Ich kauf ihn wieder ein, aber dann müssen wir eine Last-Longer-Bet machen, bei welcher der Verlierer vom Gewinner mit einer Taserwaffe abgeschossen wird“. Nach einigem zögern willigte Cantu ein, und ich begann jetzt ihn richtig zu ärgern, denn er spielte einfach viel zu schnell. All-in mit Q3o, Rebuy! Nochmal All-in mit Q3o, Rebuy! All-in mit J3s (er hatte tatsächlich die bessere Hand und gewann den Pot mit J-high). Ich verkündete lautstark jedes seiner All-ins und jede seiner Hände. Plötzlich war er in einem 3-way Pot wieder All-in und hielt dabei doch tatsächlich AA. Er gewann die Hand und wurde durch diesen Pot zum Chipleader. Clonie hat es total die Sprache verschlagen. Nachdem die Rebuyphase vorbei war, hielt Cantu $70.000 Chips; Clonie $15.000. Wir nahmen in der Zwischenzeit zum Abspielen das Geräusch von so einem Taser auf und befragten auch Leute wie es sich anfühlt, damit abgeschossen zu werden. Bei noch 14 verbleibenden Spielern kam es zum All-in von Clonie. Cantu callte mit A7, und auch „Too Tall“ war noch in der Hand. Das Board kam Ah Js Jd 4h Th. Clonie zeigte Jh 9h. Brandon verstand die Welt nicht mehr, denn jetzt hatten beide in etwa gleich Viele Chips. Schlussendlich flog Cantu dann an der Bubble raus und wird von Clonie jetzt im Bellagio getasert werden. Wir werden dafür natürlich noch andere Pokerspieler einladen, das ganze Filmen und dann auf youtube.com, cardplayer.com und bluff.com veröffentlichen.

Samstagabend war ich irgendwie zu müde, um noch etwas zu unternehmen und ging dann auch dementsprechend früh ins Bett. Sonntag erwarteten mich dann ja auch eine Limousine und vier Karten für das Spiel. Während der Begegnung konnte ich mich u.a. mit Leinarts Vater, Mutter und seinem Bruder unterhalten. Alles Bodenständige und ehrliche Menschen. Hinterher trafen wir uns noch mit Matt, bis ich mich dann mit der Limo auf den Weg zum Flughafen machte. Layne, Cantu und Madsen hingegen gingen mit Matt noch Essen.

(translated by 'Ghostwriter')

 

Kommentare

Veröffentlicht von Göpfi am 06:51 PM, December 17, 2008 | Antwort hinzufügen

Zu geil wen er da immer alles trifft...

Und Matt Leinart ist derzeit sowieso nur Ersatzspieler. Der hätte ruhig mit Party machen können, wäre nicht das erste Mal für Ihn ;-)

Veröffentlicht von escobar2203der gerade nich angemeldet ist am 02:57 AM, December 09, 2008 | Antwort hinzufügen

hört sich ja nach ner zoemlichen c promi geschichte na. aber wayne charity is imma wass gutes.
die sidebet is aber mal anomal ekelhaft

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