Irgendwann macht es bei jedem Klick...

Glücksspiel kann bekanntlich süchtig machen. Texas hold 'em (meiner Meinung nach) nicht. Ich spiele seit meinem 17. Lebensjahr Poker, seit meinem 18. Geburtstag auch online. Und ich habe verloren, verloren, verloren. Aufgrund meines Schülerdaseins bewegte ich mich stets in Microlimits, so dass der rein finanzielle Verlust alles andere als existenzbedrohend war, jedoch hätte man mit dem mittleren 3-stelligen Betrag auch sicher viele andere Dinge anstellen können.
Immer wieder cashte ich nach und immer wieder waren die 50$ mehr oder weniger schnell weg. Bis zu dem einen Tag, an dem ich das wahr machte, was ich mir eigentlich von Anfang an geschworen hatte... BANKROLLMANAGEMENT! Wie groß war doch immer die Verlockung doch mal schnell ein 5$ SNG statt des NL5 Tisches zu spielen, aber nein, ab jetzt sollte alles anders werden. Und - man glaubt es kaum - es klappte. Aus NL5 wurde NL10 und aus NL10 wurde NL25... und es ging weiter nach oben... und das tut es bis heute.
Ich weiß, dass ich hier nichts Neues erzähle, aber was ich eigentlich sagen will ist, dass jeder durchschnittlich intelligente Mensch durch Poker kaum in eine Krise gestürzt werden kann. Man geht vielleicht 5, wenn man total inkonsequent ist, 10 mal broke, aber irgendwann kommt der Moment, wo man den Zocker in sich überwindet und die Vernunft in den Vordergrund tritt... und wenn dieser Moment da ist, dann lächelt man jedes Mal, wenn die Werbung von Stars über den TV flimmert und man weiß, dass neue Donks (von denen man selbst mal einer war) nicht allzu lange auf sich warten lassen werden...

Tags:

Drucken

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd><iframe>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen