Artikel fürs Royal Flush Magazin

Im Zuge der neuen Full Tilt Poker Promotion „Heads Up – Das Pokerduell“ hat aktuell jedermann die Chance sein Pokerkönnen im Spiel Mann gegen Mann unter Beweis zu stellen.
Um erfolgreich im Heads Up bestehen zu können ist es vor allem unvermeidlich sein Spiel sehr aggressiv zu gestalten. Der Grund liegt einfach darin, dass man sich im Heads Up nicht ausruhen und keine Verschnaufpause einlegen darf.
Im Gegensatz zu einem vollbesetzten NLH Full Ring Tisch mit zehn Spielern, an dem man nur jede fünfte Hand die Blinds berappen muss, befindet man sich im Heads Up ununterbrochen entweder im Small oder Big Blind.
Man ist also ständig im Battle of the Blinds involviert und wartet man nur auf Premiumhände, mit denen man ins Spiel einsteigt, dann wird man sukzessive von den Blinds aufgefressen. Das Schlimme daran ist, dass die Chips eins zu eins vom eigenen Stack zum Stapel des Gegners wandern, man mit jedem verlorenen Pot weiter ins Hintertreffen gerät und dadurch der Druck stetig zunimmt.
Diesem Schreckensszenario kann man wie bereits erwähnt durch einen aggressiven Spielstil entgegenwirken. Die Handrange muss beim Heads Up wesentlich weiter gefasst sein. Dies sieht man beispielsweise daran, dass AT an einem Full Ring Tisch nahezu nie die beste Hand sein wird gegen neun weitere Gegner, man damit aber im Heads Up gegen einen einzigen Gegner meist vorne liegt.
Aggressives Spiel beinhaltet deshalb, dass man das gegnerische Big Blind sehr oft attackiert, dies vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass man den Positionsvorteil im Small Blind hat. Im Umkehrschluss heißt dies auch, dass man sein eigenes Big Blind gegen Angriffe möglichst stark verteidigen soll. Bestes Mittel hierfür ist natürlich der Reraise, da man den Gegner vor die schwierige Aufgabe stellt mit diesem druckvollen Spielzug adäquat umzugehen. Flat Calls im Big Blind haben den Nachteil, dass man im weiteren Verlauf den Pot außer Position spielen muss, man keine weitere Information über die Qualität der gegnerischen Hand erhält und der Gegner dann auch oftmals mit Trashhänden treffen wird.
Natürlich ist es aber auch beim Heads Up – wie beim normalen Poker ebenso – immer wichtig die Balance zu wahren und nicht zu „overpacen“, sprich zu überaggressiv zu spielen.
Wie überall im Leben schließlich macht die Übung den Meister und vielleicht darf man dann im „Heads Up – Das Pokerduell“ seine gewonnene Erfahrung gegen namhafte Full Tilt Pros im Kampf um eine Million Euro in die Waagschale werfen. Hierzu wünsche ich viel Glück!

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