Ruhe in Frieden Amir Vahedi

Im Januar hat die Pokergemeinschaft mit Amir Vahedi  einen guten Freund verloren. Amir war überall beliebt und wurde von allen gemocht. Sowas ist heutzutage wirklich selten! Die Beerdigung fand am 15. Januar statt. 
Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als ich eine Limousine und Dom P. bestellte und mit Amir zum Kampf von Oscar De La Hoya fuhr. Wir hatten einen tollen Abend. Zum Abschluss gab ich ihm noch ein Autogramm auf die leere  Flasche Dom P. und schenkte sie ihm.  Jemand hat mir erzählt, dass Amir die Flasche behalten hat und sie stolz vorzeigte, wenn jemand bei ihm zu Besuch war. Das hat mich wirklich berührt. Auf der Beerdigung und danach habe ich versucht die Menschen mit dem „Amir Handshake“ zum lächeln zu bringen. Es hat funktioniert! Amir hat sich dabei immer nach vorne zu einem hin gelehnt und dabei den perfekten Augenkontakt aufrechterhalten. Er verbeugte sich dann leicht und sagte „Schön sie zu sehen, Sir.“ So werde ich Amir in Erinnerung halten! Ich sage hier und jetzt, während ich mich leicht nach vorne lehne und verbeuge „Schön dich gekannt zu haben, Sir.“.
Am Vorabend der Beerdigung war ich Gastgeber des Julep-Balls, der „Vorparty“ des Kentucky Derbys, auf der Spitze des London West Hotels. Der Panoramablick von dort oben ist wahrscheinlich die beste Aussicht in ganz LA! Es waren mehr als 50 Stars auf der Party, von Patrick Warburton und Greg Grunberg zu Florence Henderson und natürlich einigen Pokerspielern. Ich habe die Leute begrüßt, habe den DJ gegeben und war froh auf dieser tollen Party gewesen zu sein. Normalerweise gehen die Gäste in LA immer früh nach Hause, aber unsere Party sollte von vorneherein bis 21.00 Uhr gehen. Als wir um 22.00 Uhr immer noch da waren sagte das Hotel dann aber „Genug“.
Am nächsten Abend ging es dann nach Amirs Begräbnis mit Mark Seif und ein paar anderen Pokerspielern zum Spiel der Lakers.  Ursprünglich wollte ich ja mit Michael Phelps, seiner Mutter, Schwester, Jeff Gross und meinem „Mindset“-Coach Sam Chauhan in die Box von Highstakes-Spieler und Lakers Besitzer Jerry Buss, aber da Phelps die nächsten beiden Tage in Long Beach schwimmen musste, konnten er und seine Familie nicht kommen.
Am 20. Januar starteten die UBOC (UltimateBet.com Online Championships), so dass ich meinen Terminplan aufräumte, um gute 90% der Turniere spielen zu können. Die letzen ein oder zwei Jahre ebbte meine Leidenschaft für das Pokerspiel doch leider etwas ab, aber jetzt ist sie wieder voll da! ICH KANNS KAUM NOCH ERWARTEN WIEDER IN EIN PAAR GROßEN TURNIEREN ZU SPIELEN! Auf geht’s zur „Premiere League“ ( 12. Bis 18. Februar), zur NAPT (North American Poker Tour) im Venetian am 20. Februar (ESPN wird das Turnier filmen), zur WPT (World Poker Tour) im Commerce (26. Februar) und im Bay 101 am 07. März. Dazwischen liegt noch am 04. März die NBC Heads Up Meisterschaft. Ich stehe so dermaßen unter Strom endlich wieder große Turniere zu spielen und zu gewinnen!
Bei den UBOC konnte ich zwei Top Ten Platzierungen erreichen. Ich war unter den besten acht Spielern im Heads Up Turnier mit 200 Teilnehmern und ich wurde Siebter beim Pot Limit Omaha Hi/Lo Split. Ich hatte sogar die Motivation einige der $100 und $200 Turniere zu spielen, denn ich hatte einige Sidebets mit meinem Kumpel „Poker Ho“ am laufen. Bei Pot Limit und No Limit ging es um $1000 für den der länger im Turnier bleibt, $1000 für den der die Geldplätze erreicht und $1000 für den Finaltable. Ich konnte fünfmal absahnen! Ich habe aber nicht nur Poker gespielt, sondern fand auch noch die Zeit, um mich um andere Dinge zu kümmern und ein wenig Spaß zu haben.  So war ich z.B. mit einem meiner Lieblingsstars, Greg Grunberg („Alias“ und der Polizist der in „Heroes“ Gedanken lesen kann), zum Essen verabredet und am nächsten Abend beim Basketballspiel Stanford gegen Oregon State. Wir saßen direkt am Spielfeldrand, was ein echtes Privileg ist (Vielen Dank an dieser Stelle an Joe Jakob für die Karten). Greg  war mit seinem Geschäftspartner August in der Stadt, um interessierten Personen ihre neue Firma „Yowza“ vorzustellen. „Yowza“ ist eine App für das iPhone, die einem Angebote, bzw. Coupons aller teilnehmenden Geschäfte in einem Umkreis von zwei Meilen anzeigt. Die App macht sich innerhalb von wenigen Minuten selbst bezahlt!
Um das Geschäftliche musste ich mich auch mal wieder kümmern. Am Freitag führte ich über drei Stunden lang ein Interview mit Gabe Kaplan, am Montag war ich für Tonaufnahmen des PHTH Cell Phone Game im Studio (Phil Hellmut Texas Hold’em), am Dienstag stand ein Cover-Shooting für das WPT Magazin auf dem Programm, am Mittwoch war ich Essen mit einer Gruppe die einen Phil Hellmuth Spielautomaten auf den Markt bringen wollen, am Donnerstag fand das Fotoshooting für das Cover des „Poker Player“ Magazins statt und am Freitag traf ich mich mit meinem neuen Coach Sam Chauhan (mehr über Sam gibt’s im nächsten Blogeintrag). Natürlich hab ich am Freitag auch die UBOC Events gespielt. Man konnte mich aber auch an einigen $100-$200 Limit Tischen auf UB finden. Ich habe fast jeden Tag mit Gewinnen abgeschlossen, und war nur an einem Tag mit $10.000 hinten. Nachdem ich am Sonntag im UBOC Finale auf Platz 300 ausgeschieden war, wusste ich, dass es an der Zeit ist, sich etwa zu entspannen. Das war zu viel Arbeit in letzter Zeit. Am Montag gönnte ich mir dann eine Massage und war danach noch im Whirlpool im „Watercourse Way“.
Ich wurde gefragt ob ich als Showmaster für ein großes Pokerturnier am 10. Februar in Vancouver zugunsten Haitis fungieren würde. Mir wurde gesagt, dass Apolo Ohno und Shaun White auch da sein werden, so dass ich unter dieser Vorrausetzung zugesagt habe. Leider habe ich aber auch einen Termin am 10. Februar in Vegas, und ich werde auch die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele am 12. Februar verpassen, weil ich an diesem Tag bei der „Premiere League“ spielen muss.
 

em>(translated by 'Ghostwriter')

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