Poker Psychologie

 Es stimmt, dass Gedanken lesen oder Röntgenaugen bestimmt auf der Wunschliste eines jeden Pokerspielers stehen, denn andere Spieler lesen zu können, stellt einen ungemeinen Vorteil dar, der ein Spiel komplett umdrehen kann. Es heißt, dass man einordnen kann, welche Karten der Gegenspieler wahrscheinlich in der Hand hält und welche Strategien er verfolgt.

Jemanden zu lesen und einzuordnen kann sehr schwer und trickreich sein, da manchmal eine Millisekunde reicht, um einen unbewussten Tick zu bemerken. (Oder, um an der Nase herumgeführt zu werden, da manche Spieler genau das machen, um ihre Gegner irre zu leiten.) Um richtig Poker zu spielen, sei es in einer kleinen Runde mit Freunden oder in einem Casino, spielt man nicht nur seine eigenen Karten, sondern auch die Karten aller anderen Spieler am Tisch.

Es hilft, wenn man sich mentale Notizen während des Spieles macht. Wie ist der Stil der Gegner beim Wetten, schmeißen sie die Chips in den Pot, oder legen sie die Chips vorsichtig hinein? Wie viel wetten sie, was sagen sie bei der Wette, wohin wandern ihre Augen, es gibt viele offene Fragen.

Hier einige Tipps um den Gegner zu durchschauen:

1.- Beobachten der Anordnung der Chips

Ein ungeordneter Haufen Chips weist oft auf einen lockeren Spieler hin, der gerne zockt, während ein ordentlicher Stapel Chips auf einen Spieler hinweist, der normalerweise nicht so oft blufft.

2.- Beobachten, wie jeder Spieler wettet

Ein guter Spieler wird seinen Wettstil während des Spieles oft verändern, um seine Gegner zu verwirren. Neue Spieler aber, geben oft den Wetten besondere Aufmerksamkeit  und schmeißen die Chips mit Kraft oder bewegen ihre Finger am Ende einer Wette. Dies sind alles Zeichen, dass ein Bluff im Gange ist.

3.- Beobachten der Gegner

Es ist wichtig, die Gegner bei z. B. einen Flop zu beobachten, und nicht die Karten. Wenn der Flop kommt, und ein Gegner schaut schnell weg, ist das normalerweise ein Zeichen, dass er eine gute Hand hat. Er möchte desinteressiert wirken, um die Wetten zu erhöhen. Auch Spieler, die lange auf ihre Chips schauen, haben oft eine gute Hand und überlegen, wie sie wetten können.

4.- Nervosität ist ein Zeichen für eine gute Hand

Normalerweise wird Nervosität als ein Zeichen des Bluffs gelesen, dies ist aber meistens falsch, die Nervosität kommt oft von einer guten Hand. Der nervöse Spieler schluckt oft, atmet und flach und sitzt steif im Stuhl.

Poker ist ein mathematisches Spiel, das oft von der Beobachtungsgabe des Spielers abhängt. Intuition und Aufmerksamkeit können das Spiel positiv beeinflussen und so zum Gewinn führen.

 

Kommentare

Veröffentlicht von OverCardsDE am 11:57 AM, August 31, 2012 | Antwort hinzufügen

 

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