Im April fuhr ich mit einigen Spielern zur Meerjungfrau Herausforderung in das schöne Wien. Von Freitag bis Sonntag verbrachten wie ein paar entspannende Tage und spielten nebenbei auch viel Poker im Montesino. Das Turnier mit der Möglichkeit zum Wiedereinkauf und dem Vergrößern des Spielmarkenstapels am Ende der Wiedereinkaufsphase bot bessere Strukturen als man sie von den üblichen Sachpreisturnieranbietern gewohnt war, aber über 1.000 Spieler müssen ja trotzdem irgendwie durch die Tage geschleust werden.
Mein Motto für diesen Winter scheint zu lauten "Wenn ich schon nicht nach Australia komme dann eben umso öfter nach Austria". Denn nach Bregenz im Dezember, Seefeld im Januar, meiner eben beendeten Wien Reise im März steht nun Salzburg Anfang April auf dem Programm. Immer wieder zieht es mich in den sympathischen Zwergstaat... :-)
Wir, Christoph Wolters und ich hatten die glorreiche Idee eine Woche in LA zu verbringen. Poker, Golf, Spass haben. Irgendwie, wenn ich über ein halbes Jahr nicht mehr in America bin verliere ich den Bezug zur Realität. Ich denke mir: „ So schlimm ist es doch nicht im Amiland“. Doch!
Recht zuversichtlich und mit der besonderen Motivation, ein neues Turnierjahr erfolgreich zu beginnen, fuhr ich am Mittwoch zu der ersten CAPT-Turnierserie nach Seefeld.
Zusammen mit Layne Flack, McClain Karr, Jeff Madsen, Todd Brunson, Lara Miller und Brandu Cantu verbrachte ich ein sehr verplantes Wochenende in Phoenix bei „Hold’em for Heroes“ der „Taser Foundation for fallen Officers“. Glaubt mir, der Freitag und auch der Samstag waren von morgens bis in den Abend hinein vollkommen mit Terminen zugepackt. Kaum angekommen musste ich meine Sachen erstmal bei Todd im Raum abstellen, weil meiner noch nicht bezugsfertig war. Da ich noch in den Fitnessbereich wollte, zog ich mich nun um.
Hallo Overcards-Community,
„gegen seine Handrange kann ich hier profitabel pushen.“ Lax dahin gesagt ist dieser Satz schnell. Wer ihn mit Recht ausspricht, versteht so einiges vom Spiel.
Man sollte ihn also so oder so öfter mal fallen lassen: Entweder schlichtweg um anzugeben oder um wirklich etwas auszusagen. Ich möchte heute nur auf letzteren Beweggrund eingehen.
Was sagt der Satz aus?
- „gegen seine Handrange“
Man beachtet die bisherige Action und die konkrete Situation eines bestimmten Spielers und schließt daraus auf wahrscheinliche Starthände bei diesem Gegner.
Hallo,
gestern ging der erste Overcards-Stammtisch in Regensburg über die Bühne und wir haben alle zusammen einen tollen Abend verlebt.
Insgesamt fanden sich 19 Stammtischbesucher ein und wir starteten im Gamblinginstitut mit einem kleinen Freeze-Out Turnier in den Tag.
Stephan übernahm die Organisation und hat auch extra 2 Dealer organisiert...an dieser Stelle nochmals vielen Dank!!!
Ich selbst musste leider den Tisch relatibv früh verlassen als ich bei meinem Push mit QJo bei 300/600 Blinds und 2400 Stack gleich mal in AA und AKo reinlief...bad timing nennt sich das wohl ;)
Am Tisch sitzt die österreichische Fraktion von Full Tilt und Sandra Naujoks, die später auch das Turnier gewinnt. Alle Achtung. Ich bekomme einige Chips geschenkt, die ich aber gleich an Niki Jedlika weitergebe. Die österreichische Community nimmt reihum Jagd auf mich, jeder darf sich mal bedienen. Ich halte mich einigermaßen über Wasser, auch Stefan Rapp, der spätere dritte ist relativ short, aber irgendwie kann er das Spiel. Er folded AK suited gegen einen reraise, so etwas bringe ich im Moment nicht fertig. Tischwechsel, Gott sei Dank.
Hallo Overcards-Community,
mein Lieblingscardroom in Vegas liegt im Wynn. Ein tolles Ressort, das durch schlichten, dezenten Luxus besticht. Kein Abklatsch von Paris, New York oder Venedig, einfach das Wynn für sich allein. Umso erfreuter war ich über einen privaten Coachingauftrag, als der Kunde dieses Hotel als Trainingsgelände aus erkor. Dort angekommen buchte ich mich zur Pokerrate ein, was eine starke Reduktion des Zimmerpreises als Pro, die Verpflichtung, sechs Stunden täglich Poker zu spielen, als Contra hat. Gut gut, so schlimm ist das nun auch wieder nicht...
Barcelona ist Geschichte, der EPT- Sieg von Sebastian Ruthenberg in der katalanischen (oder katalonischen?) Hauptstadt mittlerweile natürlich auch, aber eine Geschichte, die der Hamburger nie vergessen wird! Er bezwang ein Teilnehmerfeld von über 600 Spielern, sicherte sich damit offiziell den 1.Platz und über 1,3 Millionen Euronen. Inoffiziell hörte man von einem Deal, der jedem der verbliebenen 3 Spielern ca. 800000 Euronen bescheren sollte, eine Geldsumme, mit der er mehr als zufrieden sein kann und von der die meisten Pokerspieler nur zu träumen wagen!
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