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> Stud H/L Starthände
Impulse
Beitrag Oct 23 2008, 09:27 PM
Beitrag #1


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So, jetzt schreib ich auch mal was ins neue Forum biggrin.gif

Und zwar habe ich angefangen, öfters mal Turniere mit "exotischen" Varianten zu spielen. Am liebsten spiel ich dabei HORSE, vor allem weil das die meisten irgendwie überhaupt nicht können, vor allem die Stud-Varianten. Die grösste Mühe macht mir dabei Stud h/l, und zwar bin ich mir meistens unsicher welche Starthände ich spielen soll. Seh ich das richtig, dass man auf einen Low-Draw warten soll? Sprich 3 Hände <= 8? Wie sieht es aus mit grossen Paaren? 3 High-Cards, z.B. (AK)Q, lohnt sich da das Risiko?

Wäre froh um ein wenig Input.

Gruss
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carlosmuc
Beitrag Oct 24 2008, 11:24 AM
Beitrag #2


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ZITAT(Impulse @ Oct 23 2008, 09:27 PM) *
So, jetzt schreib ich auch mal was ins neue Forum biggrin.gif

Und zwar habe ich angefangen, öfters mal Turniere mit "exotischen" Varianten zu spielen. Am liebsten spiel ich dabei HORSE, vor allem weil das die meisten irgendwie überhaupt nicht können, vor allem die Stud-Varianten. Die grösste Mühe macht mir dabei Stud h/l, und zwar bin ich mir meistens unsicher welche Starthände ich spielen soll. Seh ich das richtig, dass man auf einen Low-Draw warten soll? Sprich 3 Hände <= 8? Wie sieht es aus mit grossen Paaren? 3 High-Cards, z.B. (AK)Q, lohnt sich da das Risiko?

Wäre froh um ein wenig Input.

Gruss


Spiel zwar auch nur Stud Hi und hab mit den Hi/lo Varianten generell noch etwas Probleme aber wenn ichs richtig verstanden habe spielt man bei den Hi/Lo Varianten doch auch zuerst Mal auf den Hi Pot, da der low pot wohl öfter mal geteilt wird.
Deswegen denke ich dass z. B. niedrige Strassendraws noch ganz gut sind um mitzugehen. 345 2 da hat man straightdraw und gute Möglichkeiten auf den Low pot.
Auch A23 was bei reinem Hi ja nicht wirklich was ist, bietet da mehr Möglichkeiten.
Ansonsten sind wohl alle guten Starthände von Stud Hi auch ne gute Starthand von Hi/Lo

Aber wie gesagt, bin da auch nicht der Experte, falls es hier einen geben sollte wäre ich natürlich auch für Anmerkungen und Hinweise dankbar.
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Impulse
Beitrag Oct 25 2008, 09:17 PM
Beitrag #3


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Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Lo-Pot öfters mal geteilt wird, weil ja jeder andere Karten kriegt. Nicht wie bei Omaha wo die Lo-Hand aus 2 Handkarten und 3 Board-Karten zusammengesetzt wird, da kommt der Split-Lo Pot wohl öfters mal vor.

Vielleicht lohnt sich ein Lo-Draw wenn 2 andere schon im Pot sind mit (eventuellen) Hi-Draws, z.B. (XX)K und (XX)J. Vielleicht könnte man da mit Händen wie (23)4 auch noch raisen 4 Value?
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buzzer
Beitrag Oct 30 2008, 03:54 AM
Beitrag #4


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Prinzipiell sind im Stud Hi/Lo Starthände auszusuchen die zumindest das Potential haben den ganzen Pot zu scoopen:

(1) Drei Low Cards mit Strassen Phantasie (346 etc.)

(2) Drei Low Cards mit Flush Phantasie

(3) Oder noch besser, "Dynamit", drei Low Cards mit Strassen und Flush Phantasie

Prinzipiell abzuraten ist von drei random Low Cards a la 852 offsuit, da man hier quasi nur auf den halben Low Pot losgeht und noch oft genug mit der zweitbesten Low endet und mit dem Ofenrohr ins Gebirge guckt

(4) Gegebenenfalls interessant noch Hände wie 886, vielleicht noch zwei davon vom selben Suit, wobei ich hier nur aktiv werde wenn ich entweder billig in die Hand komme und die Odds stimmen (multilimp) oder selbst in später Position open raisen kann (quasi als Semi Steal), keinenfalls möchte ich diese Hand spielen wenn vor mir große Stärke gezeigt wird z.B. mit Raise und Re-Raise (offen gezeigtes Ass) vor mir.

Ansonsten ist noch anzumerken das aus einer Low Starthand immer noch eine High werden kann, so verwandelt sich ein 346 oft genug in zwei Paar, einen Drilling, ein Full House oder eben eine Strasse. Eine hohe Starthand a la KQJ kann aber niemals eine Low machen.
Insgesamt ist also prinzipiell von reinen hohen Starthänden abzuraten es sei denn diese sind EXTREM stark (AAx oder jeder rolled-up Drilling die natürlich spielbar sind). Etwas anders verhält es sich in shorthanded Partien und insbesondere Heads-Up wo sich die Auswahl der Starhände je nach Spielerzahl deutlich richtig High verschiebt da nicht wie am vollen Tisch unbedingt davon ausgegeangen werden muss das sicher irgendjemand eine Low machen wird und daher eine reine High oft genug scoopen kann.

Für Fortgeschrittene kommen dann weitere Faktoren dazu wie Position und vor allem die offen gezeigten Karten der Gegner, so ist eine 775 natürlich nur noch halb soviel wert wenn eine oder mehrere 7er und 5er bereits bei meinen Gegnern liegen und die Flush Phantasie erhält einen Dämpfer wenn vier meiner Gegner bereits meinen Suit offen zeigen.

Zusammenfassend ist bezüglich der Auswahl der Starthände insbesondere am vollen Tisch "tight is right" die richtige Devise.

Ich hoffe ich konnte den Einsteigern hiermit einen kleinen Einblick vermitteln.

Ciao, Euer Buzzer
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