Texas Hold'em


Über Texas Hold'em

Das Kartenspiel Poker – vor allem die Variante Texas Hold’em – hat sich zum neuen Trendsport entwickelt. Der Poker Boom erreicht schon fast die Beliebtheit von Online Sportwetten und wurde durch den historischen Sieg von Chris Moneymaker bei der 2003 World Series of Poker ausgelöst, wo sich Moneymaker zum World Champion hochspielte. Moneymaker hatte das Buy-In zum Main Event bei einem $39 Satellite auf PokerStars gewonnen. Heute ist Texas Hold’em die populärste Variante von Poker, und wird auf 3 Arten gespielt:

  • Limit Hold'em (die Einsätze unterliegen einer bestimmten Setz-Struktur)
  • Pot Limit Hold'em (der Spieler kann maximal einen Einsatz in Pothöhe bringen)
  • No Limit Hold’em (der Spieler kann all seine Chips setzen)

Anzahl der Spieler

Die Anzahl der Spieler bei Texas Hold’em Poker beginnt bei zwei Spielern (auch als Heads-up bekannt) und kann bis zu zehn Spieler in den Single-Table-Turnieren (SNG) variieren. Die ersten drei Spieler erhalten bei dieser Variante ein Preisgeld. Das Preisgeld ergibt sich aus dem Buy-In aller teilnehmenden Spieler. Diese Summe wird entsprechend einem Verteilungsschlüssel auf die ersten drei Plätze aufgeteilt. Meistens 50% an Platz 1, 30% an Platz 2 und 20% des Preisgeldes an Platz 3.

Bei Multi-Table-Turnieren (MTTs) ist die Anzahl der Spieler praktisch unbegrenzt und es liegt an den Begebenheiten oder dem Turnierveranstalter wie viele Spieler teilnehmen können. Es gibt sogar MTTs, an denen Tausende von Spielern mitmachen.

Spielablauf

Das Spiel startet, sobald der 'Dealer' bestimmt wurde (dieser Spieler hat nun den Button vor sich liegen). Dies geschieht indem jeder Spieler eine Karte erhält. Der Spieler mit der höchsten Karte übernimmt in der ersten Runde die Position des Dealers. Dadurch ergeben sich auch die Positionen von Small Blind und Big Blind. Der Small Blind befindet sich links neben dem Dealer und der Big Blind – der doppelt so hoch ist wie der Small Blind - ist links neben dem Small Blind.

Jeder Spieler hat 3 Optionen: den Big Blind callen, raisen oder folden.

Die Spieler erhalten verdeckt zwei Karten – die so genannten Hole Cards, die nur der Spieler selbst sieht. Der Spieler, der links neben dem Big Blind sitzt, eröffnet die Bietrunde. Die Blinds und der Dealerbutton wandern nach jeder Runde im Uhrzeigersinn weiter.
Drei Community Cards (Gemeinschaftskarten) werden offen auf den Tisch gelegt – das ist der Flop. Jeder Spieler am Tisch, der immer noch in der Hand ist, kann diese Karten benutzen, um seine Hand zu verbessern.

Jetzt folgt die zweite Bietrunde, die der Spieler am Button beginnt.

Die Spieler haben nun die Möglichkeit zu checken oder zu setzen. Hat ein Spieler bereits gesetzt haben die anderen noch im Spiel befindlichen Gegner die Wahl zu callen, zu raisen oder zu folden.

Dann wird die nächste Gemeinschaftskarte – der Turn – aufgedeckt und offen auf den Tisch gelegt. Jeder Spieler, der noch in der Hand ist kann diese Karte zusammen mit den drei Karten am Flop verwenden, um die bestmögliche Hand zu bilden.

Die Spieler haben nun die Möglichkeit zu checken oder zu setzen. Hat ein Spieler bereits gesetzt haben die anderen noch im Spiel befindlichen Gegner die Wahl zu callen, zu raisen oder zu folden.

Dann wird die fünfte und die letzte Community Card offen zu den anderen vier Community Cards auf den Tisch gelegt. Jeder Spieler, der noch in der Hand ist, kann diese Karte zusammen mit den vier vorhandenen Karten (drei Karten aus dem Flop, eine Karte auf dem Turn) benutzen, um seine Hand zu verbessern.

Die Spieler haben nun die Möglichkeit zu checken oder zu setzen. Hat ein Spieler bereits gesetzt haben die anderen noch im Spiel befindlichen Gegner die Wahl zu callen, zu raisen oder zu folden.

Alle Spieler, die am Ende der letzten Bietrunde noch in der Hand sind, decken ihre Karten auf. Der Spieler, der die bestmögliche Hand aus den fünf Gemeinschaftskarten und seinen eigenen zwei Holecards bilden konnte, gewinnt den Pot.

Sollten zwei oder mehrere Spieler dieselbe Hand haben, wird der Pot unter ihnen aufgeteilt.

Geschichte von Texas Hold’em Poker

Es wird vermutet, dass Texas Hold’em in Robstown Texas in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts gespielt wurde, bevor es nach Texas kam. Dort begeisterten sich einige Pokerspieler, darunter die Pokerlegenden Doyle Brunson und Amarillo Slim, für die neue Variante und brachten das Kartenspiel auch nach Las Vegas. Von Las Vegas aus trat das Kartenspiel seinen Siegeszug durch die USA an, bevor es auch nach Europa kam – und zwar durch den Buchmacher Terry Rogers.

Im Jahr 1967 wurde im Golden Nugget Casino in Las Vegas das erste Mal Texas Hold'em gespielt. Drei Jahre später veranstaltete Jack Binion im "Binion's Horseshoe Casino" in Las Vegas erstmals ein Pokerturnier, das er World Series of Poker nannte. Der Main Event wurde als Texas Hold'em No Limit Turnier ausgetragen und war der Beginn der No Limit Texas Hold’em Ära.

Einen mächtigen Aufwärtsschub in der Popularität erreichte Texas Hold’em in den 90erJahren durch die Geburt von Online Poker. Was Texas Hold’em so beliebt macht ist die Tatsache, dass man das Kartenspiel in kürzester Zeit erlernen kann. Aber man darf nicht vergessen, dass es ein Leben lang dauert das Spiel zu beherrschen.

Mehr Informationen über Texas Hold'em

Bei Wikipedia (WIKI) gibt es weitere Details über Texas Hold'em auf der Seite

http://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Hold'em