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Spickzettel

Poker-Spickzettel

Die Hand-Rangfolge und der Spielablauf auf einen Blick — ideal zum Ausdrucken oder als PDF fürs erste Heimspiel.

overcards · Poker-Spickzettel

Hand-Ranking (hoch → niedrig)

  1. 1 Royal Flush — A-K-D-B-10, eine Farbe
  2. 2 Straight Flush — fünf Karten in Folge, eine Farbe
  3. 3 Vierling — vier gleiche Karten
  4. 4 Full House — Drilling + Paar
  5. 5 Flush — fünf Karten einer Farbe
  6. 6 Straße — fünf Karten in Folge, gemischt
  7. 7 Drilling — drei gleiche Karten
  8. 8 Zwei Paare — zwei verschiedene Paare
  9. 9 Ein Paar — zwei gleiche Karten
  10. 10 High Card — höchste Einzelkarte

Texas Hold’em — Ablauf

  1. Blinds — Small & Big Blind zahlen Zwangseinsätze
  2. Hole Cards — 2 verdeckte eigene Karten
  3. Preflop — 1. Setzrunde
  4. Flop — 3 Gemeinschaftskarten + Setzrunde
  5. Turn — 4. Karte + Setzrunde
  6. River — 5. Karte + Setzrunde
  7. Showdown — beste 5-Karten-Hand gewinnt

Aktionen

Check (schieben) · Bet (setzen) · Call (mitgehen) · Raise (erhöhen) · Fold (aussteigen)

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Der Spickzettel für den schnellen Überblick

Gerade beim ersten Heimspiel will man die Rangfolge der Blätter nicht jedes Mal nachschlagen. Dieser Spickzettel bringt das Wichtigste auf eine Seite: die komplette Hand-Rangfolge von Royal Flush bis High Card und den Ablauf einer Texas-Hold’em-Hand von den Blinds bis zum Showdown. Ein Klick auf „Drucken" blendet Menü und Erklärtexte aus und gibt nur die kompakte Übersicht aus — auf Papier oder als PDF.

Wer eine Hand schnell gegen eine andere abwägen möchte, nutzt ergänzend den Blatt-Vergleich: zwei Kategorien auswählen, und das Tool zeigt sofort, welche gewinnt. Alle Fachbegriffe erklärt das Glossar.

Der Spickzettel deckt die Grundlagen ab; für Sonderfälle wie geteilte Pots, Kicker oder die niedrigste Straße lohnt der Blick auf die ausführliche Hand-Ranking-Seite. Wer ganz neu ist, beginnt am besten bei Was ist Poker?.

Am besten druckt man den Spickzettel quer und legt ihn beim Spiel griffbereit neben sich. Einsteigerinnen und Einsteiger verinnerlichen die Rangfolge so nach wenigen Runden von selbst und greifen bald nur noch im Zweifelsfall darauf zurück. Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu jeder Hand und jeder Setzrunde ausführliche Erklärungen auf den verlinkten Regelseiten — von den Texas-Hold’em-Regeln über die Strategie bis zu den einzelnen Varianten.

Die Rangfolge schnell verinnerlichen

Die zehn Kategorien folgen einer einfachen Logik: Je seltener eine Kombination zustande kommt, desto höher steht sie. Ein Paar ist häufig und entsprechend schwach, ein Vierling oder Straight Flush extrem selten und damit stark. Wer sich die obere Hälfte merkt — Royal Flush, Straight Flush, Vierling, Full House, Flush —, hat die entscheidenden Blätter beisammen; darunter wird es mit Straße, Drilling, zwei Paaren, einem Paar und der hohen Karte selbsterklärend. Eine verbreitete Stolperfalle ist das Verhältnis von Flush und Straße: Der Flush (fünf Karten einer Farbe) steht über der Straße (fünf Karten in Folge), weil er seltener ist. Ebenso gilt das Ass als höchste, in der niedrigsten Straße (A-2-3-4-5) aber ausnahmsweise als niedrigste Karte.

Wenn zwei Blätter gleich aussehen

Treffen zwei Hände derselben Kategorie aufeinander, entscheidet der höhere Wert — und bei Gleichstand der Kicker, also die höchste nicht an der Kombination beteiligte Beikarte. Sind alle fünf gewerteten Karten identisch, wird der Pot geteilt. Diese Feinheiten samt Beispielen erklärt die ausführliche Hand-Ranking-Seite; zum schnellen Gegeneinander-Abwägen zweier konkreter Blätter eignet sich der Blatt-Vergleich.

Vom Spickzettel zum echten Spiel

Der Spickzettel ist als Brücke gedacht: Er gibt Anfängerinnen und Anfängern in den ersten Partien Sicherheit und wird mit der Zeit überflüssig, weil die Rangfolge und der Ablauf in Fleisch und Blut übergehen. Sobald das sitzt, verschiebt sich die Aufmerksamkeit von der Frage „Welche Hand schlägt welche?“ hin zu den eigentlich spielentscheidenden Punkten: Aus welcher Position spiele ich welche Blätter, wann lohnt ein Einsatz und wie verhält sich der Gegner? Genau hier setzt die Strategie an. Wer den Spickzettel also eine Weile genutzt hat, sollte den nächsten Schritt wagen und sich mit Starthänden, Pot Odds und Position beschäftigen — die ausführlichen Texas-Hold’em-Regeln und die einzelnen Varianten bauen darauf auf und führen vom bloßen Mitspielen zum bewussten Entscheiden.

Häufige Fragen

Wie drucke ich den Spickzettel?+

Über den Button „Drucken / Als PDF speichern" oder die Tastenkombination Strg+P (Cmd+P am Mac). Navigation und Erklärtexte werden dabei ausgeblendet — gedruckt wird nur die kompakte Übersicht.

Kann ich den Spickzettel als PDF speichern?+

Ja. Im Druckdialog als Ziel „Als PDF speichern" wählen. So lässt sich die Übersicht offline ablegen oder weitergeben.

Was steht auf dem Spickzettel?+

Die komplette Hand-Rangfolge von Royal Flush bis High Card sowie der Ablauf einer Texas-Hold’em-Hand von den Blinds bis zum Showdown — auf einen Blick.

Für wen ist der Spickzettel gedacht?+

Für Einsteiger, die die Rangfolge und den Spielablauf schnell griffbereit haben möchten — etwa beim ersten Heimspiel. Ausführliche Erklärungen bieten die verlinkten Regelseiten.

Schlägt ein Flush eine Straße?+

Ja — der Flush steht im Ranking über der Straße. Der Spickzettel zeigt die vollständige Reihenfolge von oben (stark) nach unten (schwach).

Gilt der Spickzettel auch für Omaha?+

Die Hand-Rangfolge gilt für alle gängigen High-Varianten, also auch für Omaha. Der Ablauf unterscheidet sich jedoch: Bei Omaha erhält man vier Startkarten und muss genau zwei davon nutzen.