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Auszahlungs-Rechner
Ermittelt den Preispool und eine typische Auszahlungsstruktur eines Turniers. Die Verteilung ist ein gängiger Richtwert — echte Turniere nutzen eigene Strukturen.
Auszahlung je Platz
| Platz | Auszahlung | Anteil |
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Wie Turnier-Auszahlungen funktionieren
Anders als im Cash Game, wo jeder Chip einem festen Geldwert entspricht, sammeln Turniere alle Einsätze in einem Preispool und verteilen ihn am Ende auf die besten Platzierungen. Dieser Rechner ermittelt zunächst den Pool aus Buy-in, Teilnehmerzahl und Rake — der Gebühr, die der Veranstalter für die Organisation einbehält — und schlägt dann eine typische Verteilung vor.
Kopflastige Verteilung
Pokerturniere zahlen bewusst kopflastig aus: Der erste Platz erhält einen deutlich größeren Anteil als die hinteren bezahlten Ränge. Das macht den Sieg besonders wertvoll und erhöht die Varianz — ein Grund, warum solides Bankroll-Management im Turnierpoker so wichtig ist. Der Rechner verteilt den Pool über eine abnehmende Kurve; in der Praxis nutzt jeder Veranstalter eine eigene Struktur.
Buy-in, Rake und bezahlte Plätze
Üblicherweise werden rund 10 bis 15 Prozent des Feldes ausgezahlt. Den Unterschied zwischen Turnier und Cash Game erklärt die Einführung Was ist Poker?; einen Überblick über die großen Turnierserien bietet die Seite Poker-Turniere.
In der Praxis veröffentlichen Veranstalter ihre Auszahlungsstruktur vor dem Turnier, oft gestaffelt nach der Zahl der Anmeldungen: Je größer das Feld, desto mehr Plätze werden bezahlt und desto höher fällt der Anteil des Siegers aus. Der Rechner bildet diese Logik vereinfacht ab und eignet sich gut, um vor der Anmeldung ein Gefühl für die Größenordnungen eines Preispools zu bekommen.
Häufige Fragen
Wie entsteht der Preispool eines Turniers?+
Der Preispool ergibt sich aus den Buy-ins aller Teilnehmer abzüglich der Gebühr (Rake), die der Veranstalter einbehält. Bei 120 Startern à 100 Einheiten und 10 Prozent Rake bleiben 10.800 Einheiten im Pool.
Wie viele Plätze werden ausgezahlt?+
Üblich sind etwa 10 bis 15 Prozent des Feldes. Der Rechner nutzt standardmäßig 15 Prozent, der Anteil lässt sich aber frei einstellen. Bezahlt werden immer die vordersten Platzierungen.
Warum bekommt der erste Platz so viel mehr?+
Turnier-Auszahlungen sind bewusst kopflastig: Der Sieg soll sich besonders lohnen. Der Rechner verteilt den Pool über eine abnehmende Kurve, sodass der erste Platz den größten Anteil erhält und die Beträge nach hinten flacher werden.
Ist die berechnete Verteilung verbindlich?+
Nein. Sie ist ein typischer Richtwert. Reale Turniere veröffentlichen eigene Auszahlungsstrukturen, die je nach Veranstalter, Feldgröße und Format abweichen.
Was ist der Unterschied zwischen Buy-in und Rake?+
Das Buy-in ist der Betrag, der in den Preispool fließt. Der Rake ist die zusätzliche Gebühr für die Organisation. Oft wird ein Turnier als „100 + 10" angegeben: 100 in den Pool, 10 als Gebühr.
Gilt der Rechner für Cash Games?+
Nein, er ist für Turniere gedacht. Im Cash Game entspricht jeder Chip direkt einem Geldwert; es gibt keinen Preispool, der auf Plätze verteilt wird. Den Unterschied erklärt die Einführung „Was ist Poker?".
Was ist ein Freezeout?+
Ein Freezeout ist ein Turnierformat ohne Nachkaufmöglichkeit: Wer alle Chips verliert, scheidet aus. Die meisten klassischen Turniere sind Freezeouts.
Was bedeuten Re-Entry und Rebuy?+
Bei Re-Entry- oder Rebuy-Turnieren kann man nach dem Ausscheiden erneut einsteigen. Das vergrößert den Preispool, ändert aber nichts an der Verteilungslogik auf die Plätze.